Freiluft-Fitnessplatz hinter Kirche ?

CDU setzt sich für Senioren ein

So könnte der Fitnessplatz nach CDU-Meinung aussehen.

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (jd) · „Nicht nur an die jungen, sondern auch an die älteren Mitbürger denken“. So lautet die Devise der Wildeshauser CDU-Fraktion, die jetzt bei der Verwaltung den Antrag gestellt hat, einen Senioren-Freiluftfitnessplatz zu erstellen. Die Finanzierung sollte nach Möglichkeit über Sponsoren laufen.

„Es mag in jüngster Vergangenheit der Eindruck entstanden sein, Politik und Verwaltung in Wildeshausen kümmern sich fast nur noch um die jüngere Generation. So wurden nach langem Ringen im Haushalt erhebliche Mittel für Kindergärten, Schulen und Turnhalle bereitgestellt“, sagt CDU-Fraktionssprecher Volker Pickart. Die zahlreichen Kinderspielplätze seien dank der guten Arbeit des Bauhofes weitgehend in einem hervorragenden Zustand.

Auch für Skateranlage und Basketballplatz seien erhebliche Mittel im Haushalt bereitgestellt worden: „Was fehlt, ist ein entsprechendes Pendant für die ältere Generation. Daher regen wir die Einrichtung eines Senioren-Freiluftfitnessplatzes auf der Freifläche zwischen Alexanderkirche und Hunte am Seniorenweg an.“ Die Schaffung eines solchen Freiluftfitnessplatzes wäre aus Sicht der CDU ein wunderbares Signal an die ältere Generation und darüber hinaus eine gut vermarktungsfähige Attraktivitätssteigerung des Luftkurortes Wildeshausen. „Wir wollen, dass unsere Kreisstadt auch weiterhin eine für alle Generationen attraktive Stadt bleibt.“

Ein gutes Beispiel für einen bereits bestehenden Freiluftfitnessplatz finde sich laut Pickart am Weserdeich in Bremen-Hastedt. „Wir haben der Verwaltung auch schon nähere Informationen über die möglichen Fitnessgeräte zukommen lassen“, betont Pickart. Dabei weist er darauf hin, dass nicht gleich auf einen Schlag sämtliche vorgestellten Geräte angeschafft werden müssten: „Eine Investition von 15 000 Euro wäre aber wohl schon erforderlich. Im Hinblick auf die angespannte Haushaltslage sind wir zuversichtlich, dass es – ähnlich wie bei der Gildeuhr – bei entsprechender Ansprache möglich sein muss, Sponsoren aus der Wirtschaft und Bevölkerung zu finden, die sich im Gegenzug auf Metallschildern an den Geräten präsentieren können.“

Die CDU bittet daher die Verwaltung, zeitnah die Möglichkeiten einer Realisierung zu prüfen und für den Haushalts-, Wirtschafts- und Entwicklungsausschuss eine entsprechende Beschlussvorlage zu erarbeiten.

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