Landkreis traf Vereinbarung mit Landesschulbehörde / Aktuelle Infos über kostenlose Rufnummer und Radio

Selbst bei Unterrichtsausfall bieten Schulen Betreuung an

Ob die Busse durch den Schnee zu den Schulen starten können, entscheidet der Landkreis. Archivfoto: ck

Landkreis - (ck) · Die Kinder freut's, aber manche Eltern bringt eine Nachricht vom witterungsbedingten Unterrichtsausfall schon mal ins Schwitzen: Wer kümmert sich um die Sprösslinge, wenn Vater und Mutter zur Arbeit müssen? Darauf hat die Kreisverwaltung jetzt in Absprache mit der Landesschulbehörde reagiert, wie Landrat Frank Eger gestern erläuterte.

„Wenn wir als Landkreis bekannt geben, dass der Unterricht ausfällt, bedeutet dies noch lange nicht, dass die Schulen geschlossen bleiben“, unterstrich der Kreishauschef. Überall böten die Lehrer dann Betreuungsmöglichkeiten an. „Es wird also kein normaler Unterricht erteilt, so dass die zu Hause bleibenden Schüler nicht befürchten müssen, Grundlagen für die nächste Klausur zu versäumen“, verdeutlichte Eger. Stattdessen gebe es je nach Schule jahrgangsübergreifende Beschäftigungen zum Festigen des Stoffs oder zum Klären offener Fragen.

Der Landkreis als Träger der Schülerbeförderung entscheidet bei Schnee und Eis über einen Unterrichtsausfall – in Absprache mit der Polizeidirektion Oldenburg und den Straßenmeistereien.

In Erinnerung an den vergangenen Winter mit seinen insgesamt fünf Tagen außerplanmäßiger „Freizeit“ und regional unterschiedlichen Witterungsverhältnissen hält es Eger nun für möglich, innerhalb des Landkreises unterschiedlich zu reagieren: „Es kann also vorkommen, dass wir für den westlichen Teil die Schülerbeförderung einstellen, im Ganderkeseer Bereich aber nicht.“

Bei vorhersehbaren Gefahren sagt das Amt für Schulen und Hochbau den Unterricht am Vorabend ab, ansonsten gegen 5.15 Uhr. Die Entscheidungen können Eltern und Schüler unter der kostenlosen Rufnummer 0800/2779300 in Erfahrung bringen, die die Kreisverwaltung eingerichtet hat. Die Informationen stehen aber auch im Internet unter http://www.oldenburg-kreis.de und werden auch im Radio gesendet. Auch gestern stellte Eger allerdings klar: „Grundsätzlich entscheiden im Zweifel die Eltern, ob sie ihre Kinder trotz extremer Straßenverhältnisse zur Schule schicken – ob der Unterricht nun ausfällt oder nicht.

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