Michael Steenken fehlten zwei Hundertstelsekunden für den dritten Platz

„Es war sehr knapp“

Eine Urkunde und eine Medaille mit dem Speyer Dom erhält Michael Steenken als Viertplatzierter des Bundesturniers.

Neerstedt - (ts) · Ein wenig geärgert hat sich Michael Steenken schon. Nur zwei Hundertstelsekunden fehlten dem 14-jährigen Neerstedter beim Bundesentscheid des ADAC-Fahrsicherheitsturniers am Wochenende in Speyer für einen Treppchenplatz. „Es war sehr knapp“, sagt Marina Stolle, die als Vertreterin der MSG Hunte-Delme Dötlingen, ebenso mit zum Bundesentscheid gereist war wie Steenkens Eltern.

Alle drückten sie dem 14-Jährigen die Daumen, am Ende hat es nicht ganz gereicht, um noch einmal im Finale mitzufahren. „Dort liefern sich die ersten drei Fahrer jeder Altersklasse ein Stechen“, erklärt Stolle.

Michael Steenken fuhr in der Gruppe III, wo die zwölf- bis 15-jährigen Radfahrer an den Start gehen, die sich zuvor bei den Lokal- und Regionalentscheiden qualifiziert haben. Neben einem Spurwechsel, dem Kreisel, der Fahrt durch eine Acht sowie über ein Spur- und über ein Schrägbrett ging es auf Zeit durch einen Slalom, an dessen Ende der Bremstest steht. Und der Slalom sei nicht gerade seine Paradedisziplin, gesteht Steenken. Trotzdem meisterte er ihn in 7,84 Sekunden. Der Drittplatzierte kam auf 7,82 Sekunden. „Hätte ich noch einmal im Finale fahren dürfen, wäre der ganze Parcours auf Zeit gewesen“, erklärt Steenken.

Traurig ist er über seinen vierten Rang aber dennoch nicht. Schließlich ist es im Vergleich zu dem achten Platz im vergangenen Jahr eine klare Steigerung. „Wenn sich die Zahl jetzt immer halbiert, komme ich im nächsten Jahr auf den zweiten Platz, kann im Finale fahren und werde dort Erster“, sagt der Neerstedter mit einem Schmunzeln. Denn falls er es 2010 ebenfalls zum Bundesentscheid schafft, wäre die Konkurrenz groß. „Dann würden auch welche aus Emlichheim in meiner Altersklasse starten“, sagt der 14-Jährige, und seine Mutter Heike ergänzt: „Die sind bei den anderen Teilnehmern gefürchtet, weil bei ihnen das Radfahrtraining etwa einen solchen Stellenwert hat wie der Handball in Neerstedt.“

Aber nicht nur wegen dem Turnier selbst wäre der 14-Jährige im kommenden Jahr gerne wieder dabei, sondern auch wegen des Rahmenprogramms. „Den Kindern wird einiges geboten“, sagt Heike Steenken. In Speyer standen unter anderem die Besichtigung des Technikmuseums, eines 3-D-Kinos sowie ein „Murder-Mystery“-Spiel an. „Außerdem kann ich 2010 zum letzten Mal mitmachen, danach bin ich zu alt für das Turnier“, so Michael Steenken.

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