Das DFB-Mobil macht Station in der Sporthalle der Holbeinschule

Schulstunde „Stadionalarm“

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Aufmerksam folgten die Kinder Freddy Humberts Anweisungen.

Wildeshausen - Von Andreas HenselerWILDESHAUSEN · „Stadionalarm“ hieß es gestern Vormittag in der Sporthalle der Holbeinschule in der Wittekindstadt. Zu Gast war der Teamer und Fachreferent des Deutschen Fußball-Bundes (DFB), Freddy Humbert aus Oldenburg, mit dem DFB-Mobil um die Schüler der Fußball-AG auf unkomplizierte Weise in die Geheimnisse des Ballsport einzuführen.

Pünktlich um 11.45 Uhr pfiff Humbert die außergewöhnliche Trainingsstunde an. Doch bevor das runde Leder rollte, war das Aufwärmen ohne Ball angesagt. Lockere Spiele wie „Stadi-onalarm“ oder Rundläufe standen dabei auf dem Trainingsplan.

„Das macht großen Spaß“, war sich der Nachwuchs aus den dritten und vierten Klassen einig, bevor es nach 30 Minuten mit der präzisen Ballführung und Dribblings so richtig rund ging. Da juckte es nicht nur den Schülern in den Füßen, auch die Lehrerinnen Inke Bajorat, Karen Helms, Sportobfrau der Holbeinschule, Susanna Geyer, Leiterin der Mädchenfußball- AG, und Malte Neuburg, FSJ-ler des VfL Wildeshausen und zuständig für die Fußball-AG an der Grundschule, waren mit Feuereifer bei der Sache. Dabei bestimmten Torwartparaden, Übersteiger und andere Tricks das Geschehen in der Halle.

„Ziel dieser DFB-Aktion ist es, mehr Kinder an Vereine zu binden und den Spaß am Fußball zu wecken“, sagte Humbert, der im Jahr insgesamt 300 Grundschulen und Vereine mit dem bis unters Dach voll gepackten Kleintransporter besucht. Damit fährt er direkt bis an die Eingangstür der Grundschulen und Vereinsheime, um zum einen Praxistipps für ein modernes F- und E-Jugendtraining zu geben und zum anderen die vorwiegend unlizensierten Trainer mit einem Fachvortrag zu verschiedenen Themen in die Theorie einzuweihen. „Das ist schon eine tolle Sache, das so ein Training vom DFB kostenfrei angeboten wird“, betonte Bajorat.

„Sport treiben und Tore schießen, das ist das Tolle am Fußball“, sagte Lea (9), die seit drei Jahren Fußball spielt. Mit der E-Mädchenmannschaft des VfL sei sie zurzeit auf dem ersten Platz in der Hallenrunde und habe in drei Spielen schon acht Treffer erzielt. Ihr größter Wunsch sei es aber, dass die Jungen die Mädchen als vollwertige Spieler und nicht nur als Mädchen, die etwas Fußball spielen, sehen.

Zum Abschluss durften sich die Nachwuchskicker über kleine Präsente des DFB zur Erinnerung an diese Trainingseinheit freuen.

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