Tierische Erfahrungen und Geschmackserlebnisse für Kiga-Kinder

„Du schmeckst wohl lecker“

Auf dem Hof von André Haske (r.) gab es Streicheleinheiten für Mike. ·

Neerstedt - Von Tanja SchneiderAch, war das aufregend – nicht nur für die Mädchen und Jungen des Neerstedter Kindergartens, sondern auch für Kälbchen Mike. So viel Besuch dürfte die kleine Kuh wohl noch nie bekommen haben. Im Rahmen des „Leuchtpol“-Projekts waren die Kinder gestern sowohl auf dem Hof Haske als auch auf dem Hof Vosteen, wo es um Kräuter ging, zu Gast.

Aufgeteilt in zwei Gruppen steuerten die insgesamt rund 30 Kinder die beiden landwirtschaftlichen Betriebe an, auf denen tierische und Geschmackserfahrungen auf dem Programm standen.

André Haske erwartete den Nachwuchs im Kälberstall, wo die Kinder mit Blick auf die kleinen Vierbeiner gleich ganz große Augen bekamen. Zu ihrer Freude holte Haske Kälbchen Mike auch auf den Hof. Jedes Kind durfte Mike einmal streicheln oder an der Leine führen. Nach anfänglicher Nervosität hatte sich auch das Kalb an den zweibeinigen Nachwuchs gewöhnt und mochte so manches Kind ganz besonders gerne. „Simon, du scheinst lecker zu schmecken“, lachten die anderen Kinder, als Mike sich an Simons Jacke zu schaffen machte.

Neben dem Streicheln und Füttern der Kälber gab es noch Milchprodukte wie Kakao und Joghurt, „und ich gebe den Kindern noch Infomaterial rund um die Kuh mit. Das können sie dann im Kindergarten aufarbeiten“, so Haske.

Während es bei der einen Gruppe tierisch zuging, naschten sich die anderen Kinder durch den Kräutergarten von Lisa Vosteen. „Riechen und schmecken“ lautete hier das Motto. Vosteen brachte den Kindern Kräuter wie Petersilie, Süßkraut und Salbei näher. Dass letzteres gegen Halsschmerzen hilft, wussten die Kinder bereits. Über andere Kräuter, oder besser gesagt, ihre Namen mussten sie ordentlich lachen. „Tripmadam fanden sie ganz komisch“, berichtete Vosteen. Auch Vergleiche stellten die Kinder an: „Das hier schmeckt nach Leberwurst“, meinte einer. Vertraut machten sich die Mädchen und Jungen auch mit Rosmarin. Schließlich wollen sie für ihren morgigen Aktionstag Rosmarinkartoffeln machen.

Bevor es zum Hof Haske ging, wo mit der anderen Gruppe getauscht wurde, verputzten die Kinder noch ein paar Äpfel. „Die vom Baum gefallen natürlich anders aussehen, als die im Supermarkt“, so Vosteen.

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