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Radwegbau erfordert Straßensperrung

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Von: Dierk Rohdenburg

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Werden dieses Jahr saniert: die Kreisstraße 248 und der Radweg.
Werden dieses Jahr saniert: die Kreisstraße 248 und der Radweg. © dr

Wildeshausen – An mehreren Kreisstraßen im Bereich Wildeshausen und Harpstedt wird in diesem Jahr gearbeitet. Es ist mit zum Teil massiven Behinderungen zu rechnen. Start ist jetzt mit dem Neubau eines Radweges an der K 225 „Reckum/Reckumer Straße“ zwischen Reckum (K 5) und Wildeshausen (L 338) in der Samtgemeinde Harpstedt sowie der Stadt Wildeshausen.

Die vorbereitenden Maßnahmen, beispielsweise die erforderlichen Baumfällarbeiten, werden nach Angaben der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in der nächsten Woche ab Mittwoch, 23. Februar, bis Samstag, 26. Februar, vorgenommen. In diesem Zeitraum wird die Kreisstraße 225 nur eingeschränkt befahrbar sein. Die Arbeiten sind abschnittsweise unter halbseitiger Verkehrsführung geplant, heißt es von der Behörde. Es sei mit Behinderungen zu rechnen. Die eigentlichen Straßenbauarbeiten für den insgesamt etwa 4,2 Kilometer langen Radwegneubau sollen im Juni begonnen werden. Nach einer Winterpause geht es dann im Frühjahr 2023 bis voraussichtlich bis Juni 2023 weiter.

Pestruper Straße wird komplett saniert

Die Pestruper Straße zwischen Ortsausgang Wildeshausen und Bühren wurde im vergangenen Jahr saniert und war aus diesem Grund wochenlang für den Verkehr gesperrt. Nun ist die Fortsetzung der Strecke von Bühren nach Denghausen dran.

Dort soll sowohl die Fahrbahn der Kreisstraße 248 für 1,12 Millionen Euro als auch der Radweg für 375.000 Euro saniert werden. Dafür wird eine wochenlange Vollsperrung nötig. „Start soll aller Voraussicht nach im August sein“, berichtet, Lisa Kaiser, Kreisstraßenmanagerin bei der Niedersächsischen Landesbehörde für Straßenbau und Verkehr in Oldenburg. „Das Teilstück ist 3,5 Kilometer lang.“

Der Landkreis Oldenburg plant Sanierungen in größeren Abschnitten, um die Pauschalkosten für Anfahrt sowie Baustelleneinrichtung einzusparen. Damit sinken die Kosten für den sanierten Kilometer, die Gesamtkosten steigen allerdings, weil längere Strecken bearbeitet werden. Derzeit sind im Sanierungsprogramm kreisweit 24 Maßnahmen enthalten, die mit rund 11,6 Millionen Euro zu Buche schlagen.

2,2 Millionen Euro für Kreisstraßensanierungen

Für Kreisstraßensanierungen stehen 2,2 Millionen Euro zur Verfügung. Neben der Strecke zwischen Bühren und Denghausen sollen auch die Fahrbahn der Straße „Hinterm Reiherholze“ in Hude von Reiherholz bis zur Kreisgrenze in der Gemeinde Hude für 115.000 Euro, die Fahrbahn der „Neuenweger Reihe“ nach Wüsting in der Gemeinde Hude für 435.000 Euro und die Fahrbahn der K 235 (Ortsdurchfahrt Sandkrug) für 515.000 Euro saniert werden.

Bei den Radwegen ist eine Sanierung an der „Neuenweger Reihe“ ebenso geplant wie an der Hegeler-Wald-Straße von Hengstlage bis nach Huntlosen. Bei allen Radwegen soll geprüft werden, ob eine Verbreiterung der Fahrbahn möglich ist. Dafür sind weitere 200.000 Euro in den Haushalt eingestellt worden.

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