Gemeinde zieht positive Bilanz / „Menschen haben eine Hemmschwelle überwunden“

Rund 1 000 Besucher beim „Aktionstag 60+“

Neerstedt (cs) · „Das war ein rundum gelungenes Angebot“, zog Ina Schäfer von der Gemeinde Dötlingen gestern Bilanz vom „Aktionstag 60+“. Am Sonntag hatten sich nach ersten Schätzungen etwa 1 000 Besucher in der Neerstedter Grundschule und im Gemeindezentrum getummelt, um sich über das Leben im Alter in der Gemeinde Dötlingen zu informieren.

„Wir sind mit den Besucherzahlen sehr zufrieden – wie auch die Aussteller“, berichtete Schäfer. Auch die Vorträge seien weitestgehend gut besucht gewesen. „Die Gäste haben gesehen, was für vielfältige Angebote es vor Ort gibt“, so Schäfer. So habe ihr beispielsweise das Team der „Norle“ berichtet, dass Interessenten mit vielen Fragen zum Stand gekommen seien. „Dann brauche ich ja gar nicht ins Altenheim“, hätte jemand gesagt, als er erfahren hatte, dass die Einrichtung beispielsweise Einkaufshilfe und Pflege anbietet. „Ich denke, dass viele Menschen durch den Tag eine Hemmschwelle überwunden haben, jetzt eher bei Anbietern anrufen und nachfragen, nachdem sie erste Infos gesammelt haben“, zeigte sich Schäfer zuversichtlich, dass das Ziel des Aktionstags erreicht worden ist: Nämlich zu zeigen, dass es sich in er Gemeinde auch im Alter gut leben lässt. „Die rund 30 Einrichtungen, die sich heute präsentieren, bilden zusammen genommen ein solides Netzwerk, das allen Bürgerinnen und Bürgern unserer Gemeinde die Möglichkeit bietet, tatsächlich so lange wie möglich zu Hause zu bleiben und dort gut versorgt alt zu werden“, formulierte es Dötlingens Bürgermeister Heino Pauka während seiner Begrüßung am Sonntag.

Ein wenig enttäuscht zeigte sich Schäfer lediglich davon, dass die meisten Besucher der Gruppe „50+“ zugeordnet werden konnten. „Jüngere waren vielleicht von dem Titel nicht angesprochen – obwohl wir häufig betont haben, dass der Tag auch für sie da ist.“ So seien zum Beispiel auch Menschen eingeladen gewesen, die sich um ihre Eltern kümmern müssten.

Eine Wiederholung des Aktionstags kann sich Schäfer ob der Resonanz vorstellen. Nicht jährlich und vielleicht mit einem anderen Schwerpunkt, aber ähnlich organisiert. Zunächst steht aber noch das Resümee der Arbeitsgruppe „Demografischer Wandel“ an.

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