Verwaltungsausschuss möchte das Natursteinpflaster optimieren / Bald Seniorenwohnungen auf ehemaligem Post-Gelände?

Robinien am Marktplatz sollen durch neue Bäume ersetzt werden

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Diese Robinien sollen bald gefällt werden. ·

Wildeshausen - Die abgängigen Robinien am Wildeshauser Marktplatz auf der Seite zur Westerstraße werden bald ausgetauscht und die Pflasterung rund um die Bäume optimiert. Das beschloss der Verwaltungsausschuss während seiner Sitzung am Donnerstagabend. Allerdings wird die Verwaltung beauftragt, zuvor einen Kostenvorschlag für die Herrichtung des Natursteinpflasters einzuholen.

Drei Baumarten kommen zukünftig für Neuanpflanzungen in der Innenstadt in Frage. Besonders geeignet sind nach Expertenmeinung Stadtlinde, Gingko und Amberbaum.

Doch nicht nur am Marktplatz sollen Bäume, die abgestorben sind oder ungünstig gepflanzt wurden, ersetzt werden. Pläne gibt es auch für die Westerstraße, die Huntestraße und die Burgstraße. Allerdings werden vorerst nur zehn Bäume neu gepflanzt. Die Granit-Einfriedungen werden beibehalten oder bei Bedarf abgesenkt, um nicht als Stolperfallen zu dienen.

Der Verwaltungsausschuss beschloss zudem, dass der Baum vor dem Neubau des Investors Stöver an der Westerstraße auf Kosten des Eigentümers auf die Grundstücksgrenze gesetzt wird. Vorab ist zu prüfen, ob eine Umsetzung aus technischen Gründen möglich ist. Experten gehen davon aus, dass der Baum wohl gefällt werden muss und eine Neuanpflanzung erforderlich ist.

Verärgert reagierten schon in der Fachausschusssitzung einige Politiker darauf, dass Bäume durch Markisen geschädigt wurden und nun gefällt werden müssen. Die Bäume sollen erst dann ersetzt werden, wenn verbindliche Kostenübernahmeerklärungen der Anlieger für die entstehenden Mehrkosten vorliegen.

Eine weitere Entscheidung des Verwaltungsausschusses betrifft die Innenstadt. Die Kurzzeit-Parktaste an der Westerstraße und der Huntestraße soll nun unbefristet vorgehalten werden.

Zudem soll der Bebauungsplan „Westerstraße/Heemstraße“ so geändert werden, dass das ehemalige Gelände der Post für den Bau von Seniorenwohnungen geeignet ist. Die Kosten des Verfahrens trägt der Eigentümer. · dr

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