Mit Schamanismus auf dem Weg zum inneren Frieden / Renate Strang konnte in mehreren Sitzungen ihre Seele heilen

Reise ins Unterbewusstsein

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Mit ruhiger, fester Stimme geleitet Oliver Ritter seine Klientin in die Entspannung. Im Unterbewusstsein gelangt Renate Strang in feinstoffliche Welten. ·

Oldenburg - Von Jan SchmidtSANDKRUG · Auf der Suche nach innerem Frieden wählen die Menschen unterschiedliche Wege. Manche wähnen ihr Heil im Konsum, wollen Erfolg, Geld und Ansehen. Andere vertrauen auf religiöse Werte und Moral. In einer von Egoismus geprägten Gesellschaft, findet die Seele nur schwer ihre Ruhe. Zu knapp ist die Zeit, zu mühsam der Versuch.

Manchmal, so scheint es, rauscht das Leben vorbei. Immer schneller, immer höher, immer größer, besser und weiter. Wo bleibt da der Sinn? Ab einem gewissen Punkt hält der Mensch nicht mehr Schritt. Ängste, Depressionen und Psychosen häufen sich zunehmend.

Dabei möchte doch jeder nur inneren Frieden genießen. Die Menschen laufen zu Ärzten oder Therapeuten, schlucken Medikamente, Drogen und Alkohol.

Nur die wenigsten würden jedoch einen Weg beschreiten, wie ihn Renate Strang für sich entdeckt hat. Seit mittlerweile drei Jahren fährt die Journalistin aus Visselhövede regelmäßig nach Sandkrug, um sich mit dem Schamanen Oliver Ritter zu treffen. Ritter hilft seinen Klienten, Probleme zu lösen und Krankheiten zu bearbeiten.

„Vor meiner ersten Sitzung glaubte ich, mehrere Stücke meiner Seele verloren zu haben“, sagt Renate Strang, die sich schon immer für das Übernatürliche interessierte. Bei Nachforschungen war sie dann auf die schamanistische Seelenrückholung gestoßen. Als sie während einer Veranstaltung zufällig auf Oliver Ritter traf, erfuhr sie von der Möglichkeit, die eigene Körperseele zu erforschen. „Die Seele – das Unterbewusste – verfügt über eine tiefe Weisheit, weil sie mit dem Weltganzen verbunden ist. Diese Weisheit äußert sich durch heilsame Bilder“, erläutert der Schamane. „Wer sich dafür entscheidet, folgt unter tiefer Entspannung einem ,inneren Film‘ und setzt sich kreativ mit seiner Krankheit oder seinen Problemen auseinander. Helfergestalten oder sogenannte Krafttiere führen den Besucher liebevoll an Orte, die für ihn wichtig sind.“

„Die Sitzungen haben mich als Menschen sehr verändert“, berichtet Renate Strang. Sie habe durch die Seelenrückholung zu einem völlig neuem Selbstbewusstsein gefunden. Glücklich und ausgeglichen fühle sie sich heute.

Obwohl die 58-Jährige ihren Seelenfrieden hat, setzt sie dennoch ihre Besuche in Sandkrug fort. Ihr Ziel ist es nun, die feinstofflichen Welten und ihre Bewohner noch besser zu erforschen. Elfen, Feen, Zwerge, Engel und noch viele weitere Gestalten – „mit vielen habe ich Freundschaft geschlossen“, berichtet sie.

Bevor Renate Strang in Trance fällt, nimmt sie eine angenehme Sitzposition ein. Mit ruhiger, fester Stimme geleitet Oliver Ritter seine Klientin zur Entspannung. Im Gegensatz zu einem Traum geschieht diese Reise bei vollem Bewusstsein. Die Stimme des Schamanen wirkt dabei wie ein ständiger Begleiter im Unterbewusstsein.

Nach wenigen Minuten berichtet Strang von ihren ersten Beobachtungen. Sie wandert durch eine Höhle, gelangt auf eine grüne Wiese mit freundlichen Gestalten. Dort wird sie bereits von nebelartigen Wesen erwartet, die sie durch eine geheimnisvolle Stratosphäre in den Himmel führen. „Nicht in einen Himmel, wie sich die Menschen ihn ausmalen“, sagt sie. „Nichts hält hier seine Form, alles zerfließt zu ständig neuer Masse. Ich kann das gar nicht beschreiben, so faszinierend ist das.“

In den darauf folgenden Momenten begegnet Renate Strang einer ehrfürchtigen Wesenheit, die sich als Allvater zu erkennen gibt. Er sei eine Gottheit, die über das hiesige Sonnensystem herrsche. „Ich bin nicht der Gott, den man Jahwe oder Jehova nennt. Ich bin das Prinzip des Denkens. Ich und die Göttin des Handelns; beide Prinzipien gehören zusammen“, sagt er – beziehungsweise sagt Renate Strang. Sie spricht die Worte des Allvaters nach, während sich hinter ihren Augen die Pupillen bewegen. Die Situation wirkt sehr real, in keiner Weise gestellt, und deshalb auch ein wenig gespenstisch.

„Ihr Menschen schafft es nicht, auf diesem Planeten eins zu sein. Das spiegelt sich auch in den Göttern wider“, fährt der Allvater fort. Nun stellt auch Oliver Ritter eine Frage: Er möchte wissen, ob es noch eine höhere göttliche Instanz als den Allvater gibt. „Es gibt den Gott und die Göttin des Universums“, sagt Renate Strang mit etwas tieferer Stimme. Letztendlich stehe über jedem Universum, über jeder Existenz die Quelle des allgegenwärtigen Seins. „Zu dieser Quelle werden wir alle zurückgehen, wenn die Zeit gekommen ist.“

Nach etwa 30 Minuten holt Oliver Ritter seine Klientin zurück in die Gegenwart. Es folgt eine ausführliche Besprechung der Erlebnisse.

Schamanische Reisen werden übrigens auf allen fünf Kontinenten und von vielen Kulturen praktiziert. Die Bewusstseinsverschiebung ist der Kern des Schamanismus. „Prinzipiell steht diese Möglichkeit zu reisen für jeden Menschen offen“, sagt Oliver Ritter. Wer mit dem Schamanen aus Sandkrug in Kontakt treten möchte, kann ihn unter der Rufnummer 04481/8565 oder per E-Mail (ritter-rota@t-online.de) erreichen.

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