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Reetgedecktes Dach am Dorfring fängt Feuer

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Von: Dierk Rohdenburg

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Einsatz mit der Drehleiter: Die Wildeshauser Feuerwehrversucht, den Brand zu löschen.
Einsatz mit der Drehleiter: Die Wildeshauser Feuerwehrversucht, den Brand zu löschen. © dr

Dötlingen – Großeinsatz in der Mittagsstunde. Am Sonntag um 13.09 Uhr wurden die Feuerwehren im Umkreis alarmiert, weil das Dach eines reetgedeckten Hauses am Dorfring in Dötlingen brannte. Knapp eineinhalb Stunden später konnte „Feuer aus“ gemeldet werden.

Die Qualmentwicklung war in Nähe des Schornsteins zu sehen. Die Bewohner des Hauses waren zu keinem Zeitpunkt gefährdet, und es gelang den Feuerwehrkräften schnell, aus dem Garten die Ausbreitung des Brandes mit Wasser einzudämmen. Dennoch wurde das Feuer per Drehleiter auch von der anderen Seite in Angriff genommen. Schnell war klar, dass es gelingen wird, das Feuer einzudämmen, dass angesichts des brennbaren Daches aber wohl größere Bereiche hochgenommen werden müssen, um Glutnester zu entdecken. Nach Angaben von Max Eilers, Pressesprecher der Kreisfeuerwehr, wurde dazu auch noch die Drehleiter aus Ganderkesee nachalarmiert. Schließlich öffnete die Feuerwehr ein Areal von zwei Metern rund um den Schornstein, um sicher zu sein, dass die Gefahr gebannt ist.

Es waren 15 Fahrzeuge und 90 Einsatzkräfte der Feuerwehren im Einsatz. Zur Schadenshöhe können laut Polizei derzeit keine genauen Angaben gemacht werden. Bis 16 Uhr blieb der Bereich des Dorfringes für den Fahrzeug- und Personenverkehr gesperrt.

Vierter Einsatz in drei Tagen für die Feuerwehr Wildeshausen

Für die Feuerwehr Wildeshausen ist es der vierte Einsatz in drei Tagen. Am Freitag waren die Ehrenamtlichen zu einem Gebäudebrand an der Straße „Am Dulshorn“ gerufen worden. Dort gab es eine Rauchentwicklung an einem Geschirrspüler. Dieser wurde nach draußen befördert und abgelöscht.

Zeitgleich mussten die Rettungskräfte zu einem schweren Unfall auf der Ahlhorner Straße ausrücken. Dort war das Auto eines 38-Jährigen aus Cloppenburg gegen Bäume gerast. Der Mann starb an der Unfallstelle.

Glimpflich verlief ein Küchenbrand am Samstag gegen 7.20 Uhr in einem Einfamilienhaus an der Pestruper Straße in Wildeshausen. Zunächst wurde über die Großleitstelle eine Rauchentwicklung gemeldet. Die zuerst eintreffende Feuerwehr lokalisierte den Brand in der Küche. Dort war eine Mikrowelle in Brand geraten. Diese wurde ins Freie verbracht und dort abgelöscht.

Des Weiteren wurde mittels Überdruckbelüfter der Brandrauch aus dem Objekt entfernt und die Kücheneinrichtung mittels Wärmebildkamera auf etwaige weitere Glutnester kontrolliert.

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