Heute und morgen gelten anlässlich des Nachtbadens und der Beach-Party verlängerte Öffnungszeiten

Raus aus der Schule, rein ins Freibad

Viele Schüler nutzten den sommerlichen Ferienbeginn für eine ausgiebige Erfrischung im kühlen Nass.Fotos: Bohlken

Harpstedt - Gleich nach Unterrichtsschluss am letzten Schultag vor den Sommerferien zieht es Vicky Koutianidis und Katharina Frese aus Harpstedt, Johanna Janßen aus Beckstedt und Jennifer Remmers aus Kirchseelte dorthin, wo der Spaß regiert und sich im Übrigen auch die Jungs amüsieren: ins kühle Nass des Rosenfreibades. „Das Einzige, was wir hier hassen, sind die Bremsen“, sagt die 13-jährige Johanna.

Und was lieben die Mädels an der weitläufigen Anlage? „Die Sprungtürme und Rutschen“, urteilt Jennifer (12).

Vanessa Neuhaus aus Klein Henstedt erzählt, sie habe bereits im Rosenfreibad Schwimmen gelernt. „Bei Heinz“, fügt die Elfjährige hinzu. Gemeint ist Schwimmeister Heinz Remme. Da soll noch jemand behaupten, die Badeanstalt sei eigentlich nur eine Einrichtung für den Flecken Harpstedt. Weit gefehlt. Die Kinder und Jugendlichen kommen aus allen Teilen der Samtgemeinde, zumeist gleich cliquenweise. Sogar Bremer und Delmenhorster zieht es nach Harpstedt.

„Wir sind alle in einer Klasse“, sagt Vicky Koutianidis und deutet auf ihre Freundinnen. Marc Lischkowitz und Jannes Degen aus Colnrade haben derweil im Nichtschwimmerbecken Anschluss an eine Mädchengruppe gefunden.

Die Luft ist 25, das Wasser immerhin auch schon 22 Grad warm. „Von mir aus könnte es noch ein bisschen heißer sein“, sagt Uwe Lampe, der das Freibad-Team in dieser Saison als „Mädchen für alles“ verstärkt und demnächst eine Umschulung zum Fachangestellten für Bädertechnik beginnt. Betriebsleiterin Conny Teichert freut sich indes für die Kinder und Jugendlichen über den Sommer, der sich mit Ferienbeginn von seiner schönen Seite zeigt. Sie glaubt, dass der Termin für die morgen steigende Beach-Party gut gewählt ist. Gleich nach Ferienbeginn seien vermutlich viele Leute noch nicht verreist. „Wir wollen den Daheimgebliebenen etwas bieten“, sagt die Schwimmeisterin.

Heute, beim Nachtbaden, schließt das Rosenfreibad erst um 23 Uhr. Morgen wird die Öffnungszeit bis 22 Uhr verlängert; letztmöglicher Einlass ist um 21.30 Uhr. Im Schwimmerbecken soll es während der von 14 bis 18 Uhr laufenden Beach-Party einen „Arschbombenwettbewerb“ geben. Im Nichtschwimmerbecken können Badegäste buchstäblich „übers Wasser gehen“ – eine schwimmende Laufmatte macht‘s möglich. Eine zu enternde Krake, ein „Rekordversuch“ im Befüllen von Badekappen oder auch Geschicklichkeitsspiele „an Land“ versprechen Fun pur. Ein Event-Veranstalter organisiert das bunte Treiben auf Initiative der Samtgemeinde Harpstedt und mit Unterstützung der LzO und der AOK Oldenburg. DJs und Animateure sagen der Langeweile den Kampf an und versprechen großen und kleinen Besuchern ein actiongeladenes Spektakel.

Der Einzige, der den Spaß auf der Beach-Party und beim Nachtbaden durchkreuzen könnte, ist der „Wettergott“. Droht ein Gewitter, müssen die Besucher raus aus dem kühlen Nass. Lässt sich absehen, dass es nur kurzzeitig dauert oder vorbei zieht, können sie vorübergehend Schutz im Umkleidegebäude suchen. Dass die Gäste ins Lebensgefahr geraten, kann und wird die Badeaufsicht nicht riskieren. Betriebsleiterin Teichert wirbt um Verständnis dafür.

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