Wildeshauser geht für ein Semester nach Daytona Beach

Raumfahrt fasziniert Nils schon seit der fünften Klasse

Abschied nehmen müssen bald Nils Goossens und Freundin Miriam Bert. ·

Wildeshausen - Von Joachim DeckerAmerika wirkt auf ihn noch immer wie ein Magnet. Nachdem der Wildeshauser Nils Goossens im August 2005 als Schüler für ein Jahr in die USA gegangen war, steht jetzt der Flug über den großen „Teich“ für den 23-Jährigen erneut auf dem Programm: Am 31. Juli geht es wieder nach Florida – dieses Mal jedoch als Student nach Daytona Beach.

Nils hat soeben an der Hochschule Bremen das vierte Semester Maschinenbau mit Schwerpunkt Luft- und Raumfahrt abgeschlossen. „Da die Hochschule einen Kooperationsvertrag mit der Embry-Riddle Aeronautical University hat, habe ich die Chance, für ein Semester nach Amerika zu gehen, natürlich sofort genutzt“, sagt der Wildeshauser, der schon seit der fünften Klasse fasziniert ist von der Luft- und vor allem der Raumfahrt: „Die letzte Entscheidung, diesen Studiengang zu wählen, ist für mich nach meinem einjährigen Aufenthalt in den USA gefallen. Da mein Gastvater auch in der Raumfahrt tätig ist, hatte ich die einmalige Gelegenheit, sehr viel vom Kennedy-Space-Center zu sehen.“ Da gerade die Raumfahrt international sei, sei es stets von Vorteil, auch einmal ins Ausland zu gehen: „Zudem schwebt mir vor, nach dem Studium ins Management zu gehen, dann habe ich es ohnehin mit internationalen Mitarbeitern zu tun.“

Um die Zukunft macht sich der 23-Jährige keine Sorgen: „Die Chancen auf eine Anstellung sind in diesem Bereich sehr gut. Bremen ist für mich in Deutschland ohne Zweifel der wichtigste Standort für die bemannte Raumfahrt.“

Zunächst aber freut es ihn, dass er in den USA als Erstes seine damaligen Gasteltern Erin und Buzz Harrell wiedersehen wird: „Bei ihnen verbringe ich ein paar Tage. Wir haben ohnehin stets Kontakt. Mindestens einmal pro Woche treffen wir uns per Videokonferenz. Sicher wird mein Gastvater wieder eine Menge vom Raumfahrtcenter zu erzählen haben.“

Wenig später heißt es dann die Luft-und-Raumfahrt-Universität überhaupt zu besuchen, wobei Nils Goossens in einem Studentenwohnheim untergebracht ist: „Auch das muss ein Student einmal erlebt haben, es gehört einfach zur College-Zeit dazu.“

In der Tat sei diese Uni ein wahres Aushängeschild: „Sie hat sogar einen Anteil am International Airport Daytona Beach und verfügt über viele Trainingsflugzeuge. Diese Privatuniversität bietet eben eine sehr praxisnahe Ausbildung.“

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