„Dötlinger Strolche“ und „Filibuster“freuen sich über Verlängerung des „Markenzeichens Bewegungskita“

Qualitätssiegel für Kindergärten

Dass sich bei den „Dötlinger Strolchen“ viel bewegt wird, zeigten die Kinder gestern Christa Baxmann.

Doetlingen - DÖTLINGEN/BRETTORF (ts) · Die kommunalen Kindergärten „Dötlinger Strolche“ und „Filibuster“ in Brettorf dürfen sich weiterhin als Bewegungskitas bezeichnen. Gestern Vormittag überreichte Christa Baxmann vom Niedersächsischen Turnerbund (NTB) die entsprechenden Verlängerungen des Markenzeichens an die Leiterin der beiden Einrichtungen, Gudrun Löhlein.

Ihren Besuch in der Gemeinde startete die NTB-Beraterin fürs „Markenzeichen Bewegungskita“ am Vormittag bei den „Dötlinger Strolchen“, die gemeinsam mit ihren Erzieherinnen zeigten, dass sie das Qualitätssiegel wirklich verdient haben. Mit Getrommel und Gesang begrüßten sie Baxmann sowie Dötlingens Sozialamtsleiterin Elke Brunotte und die beiden Elternvertreterinnen Kirsten Hess und Ulrike Scudlo, die beim anschließenden Eulentanz mit dem Schwungtuch kräftig mitklatschten. Nachdem die Kinder beim Leiterspiel noch imaginäre Äpfel gepflückt hatten, zauberte Baxmann die neue Plakette hervor, die künftig außen beim Eingangsbereich darauf hinweisen wird, dass die Dötlinger Einrichtung eine Bewegungskita ist. „Das ist eine Art TÜV-Stempel“, erklärte Baxmann den Mädchen und Jungen.

Verliehen wird das Markenzeichen an Kindertageseinrichtungen, die die ganzheitliche Förderung der Gesamtpersönlichkeit und das Lernen aller Kinder durch Bewegung nach festgelegten Standards unterstützen und ausbauen. Insgesamt haben sich bisher 143 Kindertagesstätten in Niedersachsen das Siegel verdient.

Die Kindergärten in Dötlingen und Brettorf haben das Markenzeichen zum ersten Mal im Mai 2007 erhalten. „Mit der Verlängerung, die alle zwei Jahre notwendig ist, waren wir nun ein wenig in Verzug“, gestand die NTB-Beraterin. Für die Auszeichnung mit dem Qualitätssiegel müssen die Kindergärten nicht nur bewegungsfreundliche Räume sowie entsprechendes Mobilar und Material vorhalten, ebenfalls gilt es, Bewegungszeiten nachzu weisen. „Und zwar situative und strukturierte“, betonte Baxmann. „Also freie, wie zum Beispiel das Toben draußen, und auch angeleitete Bewegungszeiten.“

Größter Punkt beim „Markenzeichen Bewegungskita“ sei aber die Qualifizierung der Mitarbeiterinnen. Während jeweils zwei Erzieherinnen aus dem Dötlinger und Brettorfer Kindergarten eine 85 Stunden umfassende Fortbildung im Bereich „Psychomotorik“ absolvierten, haben die anderen Mitarbeiterinnen einen 15-Stunden-Kursus besucht. „Zusätzlich verfügen wir noch über eine Qualifizierte im Bereich Gesundheitsförderungen sowie im Bereich Reha-Sport für Kinder“, ergänzte Gudrun Löhlein, die im Anschluss mit Christa Baxmann zum Brettorfer Kindergarten „Filibuster“ fuhr. Auch hier freute sich der Nachwuchs über den Besuch und die Auszeichnung.

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