„Wohnen und Leben im Alter in Dötlingen“: Neue Ergebnisse erzielt

Projekt macht große Schritte Richtung Realisierung

Dötlingen - Ehrgeizige Ziele haben sich die Begleiter des Projektes „Wohnen und Leben im Alter in Dötlingen“ gesteckt. Viele Treffen der Aktiven sind schon gelaufen, nun nähert sich das Vorhaben zusehends seiner Realisierung.

Zweimal setzten sich die Projektbeteiligten im August zusammen. Insgesamt zehn Stunden arbeiteten sie intensiv zu dem Thema. Zunächst standen die möglichen Geschäftsformen für das gemeinschaftliche Vorhaben auf dem Programm. Diese sowie ihre Vor- und Nachteile wurden ausführlich besprochen. „Als vorläufig bestes Modell erscheint die Rechtsform der gemeinnützigen Genossenschaft“, schreiben die Engagierten in einer Pressemitteilung. Selbstständig arbeitende Freiwilligengruppen formulieren in den nächsten Wochen eine mögliche Satzung und erörtern aufkommende Rechtsfragen. Eine abschließende Entscheidung soll dann bis Anfang Oktober fallen, heißt es weiter.

Unter dem wahrscheinlichen Genossenschhaftsdach sind weiterhin drei Säulen geplant – Nachbarschaftshilfe, Wohnformen und Pflege. Kürzlich beschäftigte sich die Gruppe mit dem ersten Themengebiet, der professionellen Nachbarschaftshilfe. In Gruppen haben die Beteiligten ausgiebig über Leistungen und Angebote, ein mögliches Vergütungssystem, die Rolle der Öffentlichkeit und der Kommunikation, die Vernetzung und mögliche Konkurrenz sowie die Organisation diskutiert. „Dazu gab es viele kreative Ideen und Lösungsvorschläge, so dass neben einem angedachten Leistungsheft realistische Ansätze für ein Vergütungssystem ausgearbeitet werden konnten“, berichten die Verantwortlichen. Dabei solle es kaufbare und tauschbare „Punkte“ geben. Auch stehe bereits ein „mögliches Gerüst“ für eine Auftaktveranstaltung im ersten Quartal 2014.

Das Institut für partizipatives Gestalten (IPG) aus Huntlosen wird jetzt zunächst die von den Teilnehmern entwickelten Vorschläge in den Konzeptentwurf einarbeiten.

Die nächsten Treffen Mitte und Ende September werden sich, ebenfalls vom IPG begleitet, dann mit den beiden anderen Säulen des Projektes – Wohnformen und Pflege – befassen. Auf die Teilnehmer wartet somit ein arbeitsreicher Herbst, an dessen Ende ein weiterer Entwicklungsfortschritt stehen soll.

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