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Feuer im Imbisswagen: Brandstiftung ausgeschlossen

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Von: Dierk Rohdenburg, Ove Bornholt

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Pommeswagen brennt bei der „Gildestube“ in Wildeshausen.
Ein Imbisswagen brannte bei der „Gildestube“ in Wildeshausen. © bor

Nach dem Brand eines Imbisswagens am 13. April auf dem Parkplatz der „Gildestube“ in Wildeshausen geht die Polizei nun von einem technischen Defekt aus.

Wie die Pressestelle am Donnerstag mitteilte, sei der völlig zerstörte Imbisswagen am Dienstag zusammen mit einem Gutachter noch einmal in Augenschein genommen worden. „Erste Verdachtsmomente, die auf eine mögliche Brandstiftung hingedeutet haben, konnten dabei ausgeräumt werden“, heißt es. „Vielmehr wird als Brandursache nun von einem technischen Defekt ausgegangen.“

Der Imbisswagen war um 17.20 Uhr in Flammen aufgegangen. Die alarmierte Freiwillige Feuerwehr aus Wildeshausen rückte mit fünf Fahrzeugen und 32 Einsatzkräften aus. Bei dem Brand entstanden auch Schäden an dem Wintergarten des Lokals. Der Gesamtschaden wurde auf 10.000 Euro geschätzt.

Im Nachgang zu dem Feuerwehreinsatz war Kritik an der Arbeit der Ehrenamtlichen aufgekommen. Sie seien nicht schnell genug gekommen, hieß es von Facebooknutzern. „Bereits drei Minuten nach der Alarmierung rückte der Einsatzleiter mit unserem Kommandowagen zur Einsatzstelle aus. Bereits sieben Minuten nach der Alarmierung traf unser erstes Löschfahrzeug an der Einsatzstelle ein und begann mit dem Aufbau eines Löschangriffes und leitete die Brandbekämpfungsmaßnahmen ein“, teilte dazu Feuerwehrsprecher Daniel Engels mit.

„Dies konnte so schnell erfolgen, weil der Einsatzleiter die Lage zu diesem Zeitpunkt aufgrund seines sehr schnellen Ausrückens und Eintreffens schon umfänglich erkundet hatte und damit die weiteren Einsatzkräfte sofort einteilen konnte“, heißt es weiter. Der Imbisswagen habe zu diesem Zeitpunkt bereits in voller Ausdehnung in Brand gestanden. Die Flammen hatten auch den Anbau, einen Wintergarten, in Mitleidenschaft gezogen. „Wir setzten umgehend zwei Trupps unter Atemschutz zur Brandbekämpfung mit jeweils einem C-Rohr ein“, so Engels. Das Feuer war dann auch zügig gelöscht, auch wenn der Wagen nicht mehr zu retten war.

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