Familiendrama

Frau und Kind tot: Tatverdächtiger aus Cloppenburg schweigt vor Gericht

Ermittlungen vor Ort: Das Haus am Wallfahrtsweg in Cloppenburg.
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Ermittlungen vor Ort: Bis in die Abendstunden untersuchte die Polizei den Tatort.

Nach dem Familiendrama in Cloppenburg wurde der Tatverdächtige dem Gericht vorgeführt. Äußern wollte sich der 30-Jährige jedoch nicht.

Update vom 1. Februar: Bei den Ermittlungen nach einem Tötungsdelikt in Cloppenburg hat sich der Tatverdächtige noch nicht zur Sache geäußert. „Er ist bei Gericht vorgeführt worden, auch dort hat er keine Angaben gemacht“, sagte am Montag ein Polizeisprecher in Cloppenburg. Der 30 Jahre alte Mann soll am Samstag seine 27 Jahre alte Ehefrau und den gemeinsamen sechs Jahre alten Sohn mit einem Messer umgebracht haben. Der Mann befindet sich derzeit in einer psychiatrischen Klinik.

Am Samstagnachmittag hatte die Polizei Cloppenburg in einer Wohnung die 27 Jahre alte Frau und den Sechsjährigen tot aufgefunden. Der tatverdächtige Ehemann hatte selbst über den Notruf die Polizei verständigt. Er ließ sich von den Beamten ohne Widerstand festnehmen.

Update vom 31. Dezember, 14 Uhr: Die Polizei berichtet, dass es sich bei dem 30-jährigen Tatverdächtigen um den Ehemann der 27-jährigen Verstorbenen handelt. Der sechsjährige Junge war der gemeinsame Sohn der beiden. Der Tatverdächtige kontaktierte selbst über den Notruf die Einsatzkräfte und ließ sich anschließend widerstandslos am Ereignisort vorläufig festnehmen. Er wurde anschließend in den Polizeigewahrsam verbracht. Bei der Tatwaffe handelte es sich nach derzeitigem Ermittlungsstand um ein Messer. Der Tatverdächtige wurde am Sonntag dem Ermittlungsrichter bei dem Amtsgericht Oldenburg vorgeführt. Dort wurde gemäß dem Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg die einstweilige Unterbringung des 30-Jährigen in einem psychiatrischen Krankenhaus angeordnet. Der Tatverdächtige machte bislang keine Angaben zum Tatvorwurf.

Ursprungsartikel vom 31. Januar: Cloppenburg – Familiendrama im Landkreis Cloppenburg: In Bethen bei Cloppenburg hat sich am Samstag gegen 16.30 Uhr ein Familiendrama ereignet. Nach ersten Angaben fand die Polizei in einer Wohnung in einem Mehrparteienhaus am Wallfahrtsweg zwei Tote. Es handelte sich um eine 27-jährige Frau und einen sechsjährigen Jungen mit Stichverletzungen. Ein 30-jähriger Mann wurde festgenommen.

Weitere Polizeimeldungen aus der Region:

Gegen 12.30 Uhr kam es bei Abrissarbeiten eines Einfamilienhauses am Kasper Diek zu einem Gasaustritt. Geistesgegenwärtig konnte ein Mitarbeiter des Abrissunternehmens die Hauptzuleitung des Straßenzuges sperren und so einen weiteren Gasaustritt verhindern, berichtet die Polizei.

Mithilfe der Feuerwehr Lohne wurden die Anwohner evakuiert. Der Messtrupp der Feuerwehr Dinklage wurde hinzugerufen, ebenfalls die EWE. Schon nach kurzer Zeit konnten die Anwohner in ihre Häuser zurückkehren, und die EWE sorgte dafür, dass die Gasversorgung der betroffenen Haushalte wiederhergestellt wurde.

Gartenschuppen brennt

Am Sonntag geriet gegen 6.45 Uhr ein Gartenschuppen an der Theodor-Heuss-Straße in Vechta aus ungeklärter Ursache in Brand. Dabei wurde dieser vollständig zerstört. Teile einer angrenzenden Garage wurden beschädigt. Die Feuerwehr Vechta rückte mit etwa 30 Kameraden aus und konnte den Brand frühzeitig löschen. Personen wurden nicht verletzt. Der Schaden beläuft sich auf etwa 20 000 Euro.

70 Verstöße gegen Corona-Verordnung

Die Kontrollen der Polizeiinspektion Cloppenburg/ Vechta zur Einhaltung der geltenden Bestimmungen der niedersächsischen Corona-Verordnung führten von Samstag ab 4.30 Uhr bis Sonntag um 4.30 Uhr in den Landkreisen Cloppenburg und Vechta zu 77 Ordnungswidrigkeitenverfahren. Die Verstöße stellten allesamt Zuwiderhandlungen gegen die Kontaktbeschränkungen im öffentlichen und privaten Raum dar.

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