„Buur söcht Froo“ in Düngstrup auf der Bühne / Premiere am 7. Dezember

Und plötzlich kommen die Stadt-Frauen auf den Hof

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Eifrig ist die Speelkoppel dabei, das neue Stück einzustudieren. Premiere ist am 7. Dezember. ·

Wildeshausen - Von Joachim DeckerDÜNGSTRUP · Mit Katharina de Bur (Ingrid Sander) ist nicht gut Kirschenessen. Sie jagt die Kerle auch schonmal mit der Mistgabel vom Hof. Zu sehen ist das in dem plattdeutschen Dreiakter „Buur söcht Froo“ von Norbert Tank, den die Speelkoppel des Heimatvereins Düngstrup derzeit einstudiert, um damit am Sonnabend, 7. Dezember (19 Uhr), eine gelungene Premiere feiern zu können.

Allerdings wird schon während der Proben deutlich, dass keinem Bange sein muss, dass das nicht gelingt. Einmal mehr scheinen den Darstellern die verschiedenen Charaktere wie auf den Leib geschnitten. Neben Ingrid Sander wirken Dirk Depken als Hannes de Bur, Kurt Hagelmann (Heinrich Butenschön), Werner Hagelmann (Sönke Maak), Erich Meyer (Korl Koslowski), Ina Depken (Mischa), Beate Meyenburg (Imke) und Maren Hagelmann (Tilli) mit. Die Leitung hat Speelbaas Uwe Meyenburg, Topustersche ist Dorina Pieper, für die Maske zeichnet Ute Horst verantwortlich und für Bühne und Technik Maik Sander, Mark Depken und Tim Pieper. Die Organisation hat Stephanie Sander übernommen. Für die Öffentlichkeitsarbeit ist Heide Behrens zuständig.

Zum Stück, das auf dem Hof von Katharina und Hannes spielt: Es ist Sommer, und die schon etwas in die Jahre gekommenen Bauern Hannes, Heinrich, Sönke und Korl sind auf die Idee gekommen, sich übers Internet geeignete Frauen zu suchen. Hannes‘ Schwester Kati und Magd Mischa aber sind von diesem Plan und den bald erscheinenden Frauen aus der Stadt alles andere als begeistert.

Denn die Ladys aus dem Dorf sind der Meinung, dass die Bauern mit geschlossenen Augen durch selbiges gehen und die Dorfschönheiten gar nicht erkennen, obwohl das Gute doch direkt vor der Tür wartet.

Dann aber kommt es zum Showdown, zum großen Wettstreit der Frauen, die ihre Qualitäten als zupackende Bäuerinnen unter Beweis stellen müssen. Und dieser Wettstreit bringt es an den Tag: Ein Schrei hier, ein Meckern da, schon ein abgebrochener Fingernagel reicht den aufgetakelten Mädels aus der Stadt, das doch so beschauliche Landleben mit völlig anderen Augen und plötzlich ohne irgendwelche Reize zu sehen, denn so hatten sie es sich nicht vorgestellt. Aber auch den schwerfälligen Junggesellen geht ein Licht auf: Sie wollen die inneren Qualitäten in Zukunft doch lieber einem schnuckeligen Äußeren vorziehen.

Der Kartenvorverkauf beginnt Mitte November und wird noch angekündigt.

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