„Woche des Buches“ mit Bücherflohmarkt in der Wildeshauser Wallschule

Von Peter Lustig bis hin zu „Hannah Montana“

Melissa und Klaas aus der Klasse 1 b schmökerten noch in der Aula in ihren neuen Büchern. ·
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Melissa und Klaas aus der Klasse 1 b schmökerten noch in der Aula in ihren neuen Büchern.

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Dienstagmorgen in der Wallschule: In der Aula herrscht dichtes Gewusel, hier ist der große Bücherflohmarkt angesagt. Klassenweise kommen die Kinder, um sich ein oder zwei Bücher auszusuchen und zu kaufen. Noch bis Freitag ist in der Schule die „Woche des Buches“ angesagt.

Jason aus der Klasse 1 d ist einer der Ersten, die sich ein Buch gekauft haben. Stolz streckt er es in die Höhe. Er hat sich für „Tiere in Wald und Flur entschieden“: „Ich mag Tiere sehr gerne. Es interessiert mich, wie und wo sie leben.“ Seine Lieblingstiere seien aber Fische aller Art: „Wir haben zu Hause einen großen Teich im Garten, den haben mein Papa und mein Opa gebaut. Ich habe auch etwas mitgeholfen.“ Darin befänden sich viele Fische, die er auch füttern dürfe.

Gemeinsam mit dem Förderverein hat die Schulleitung den Bücherflohmarkt auf die Beine gestellt. Mit der „Woche des Buches“ sollen die Schüler auf unterschiedlichen Wegen zum Lesen animiert und für Bücher begeistert werden. Aus diesem Grund stehen in den Klassen auch immer wieder interessante Projekte zum Thema „Bücher und Lesen“ auf dem Programm.

Inzwischen hat sich die nächste Klasse auf dem Bücherflohmarkt eingefunden. Auch hier sind schnell die Lieblingsbücher gefunden. Denn die Auswahl ist in der Tat sehr groß und reichhaltig. Sie reicht von Sach- und Fachbüchern bis hin zu Teenie-Romanen („Hannah Montana) und Kinder-Krimis. Nicht zu vergessen „Löwenzahn“ mit Peter Lustig und seinem Nachbarn Herr Paschulke, die unter anderem vom „Abenteuer Luftfahrt“ erzählen. Oder aber das Buch „Wer macht die Löcher in den Käse ?“, um nur einige der rund 400 Bücher zu nennen. Und allesamt sind für einen Betrag zwischen 50 Cent und drei Euro zu haben.

Ermöglicht hat das der Förderverein. Allen voran die Vorsitzende Corinna Riedel-Seebacher, die im Vorfeld kräftig die Werbetrommel für den Bücherflohmarkt gerührt hat, um möglichst viel Lektüre anbieten zu können: „Uns ist es sehr wichtig, dass jedes Kind die Chance hat, sich ein Buch zu kaufen. Und das ist bei diesen Preisen auch möglich.“ Allerdings sei sehr schnell klar gewesen, dass die 400 Bücher nicht ausreichen würden: „Wir hätten noch wesentlich mehr gebrauchen können.“ So sei es Voraussetzung gewesen, dass die Bücher nach der neuen Rechtschreibreform verfasst sind: „Alles andere wäre für die Kinder wenig dienlich.“ Einen großen Dank richtete sie an die Gilde-Buchhandlung sowie „bökers am Markt“. Beide Buchhandlungen hatten mit Buchspenden zum Gelingen des Flohmarktes beigetragen.

„Das ist eine sehr gute Sache für die Kinder. Wir wollen sie zum Lesen animieren“, sagt Schulleiterin Roswitha Remmert.

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