„Trio Concertini“ gibt am Sonnabend ein Konzert in der St.-Firminus-Kirche

„Perlen des alten Europas“

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Anna Shuliakovska, Anton Antonovych und Wan Cheng (v.l.) konzertieren am Sonnabend in Dötlingen.

Dötlingen - Die Reise beginnt beim Hochbarock Antonio Vivaldis, macht Zwischenstation beim empfindsamen Stil Carl Philipp Emanuel Bachs und endet bei den Meistern der Klassik Wolfgang Amadeus Mozart und Joseph Haydn. So lautet das Programm der „Reiseführer“ Anna Shuliakovska, Wan Cheng und Anton Antonovych, die am Sonnabend, 26. Januar, als „Trio Concertini“ ein Konzert in der Dötlinger St.-Firminus-Kirche geben.

Ab 17 Uhr sind die Musiker zu hören, die sich 2009 anlässlich eines Auftritts im Konzertsaal der Hochschule für Künste in Bremen zusammengefunden haben. Während ihrer gemeinsamen Spielzeit von 2009 bis 2012 bei der Klassischen Philharmonie Nordwest wurde aus spontaner Kammermusik mehr. Das Ensemble hat sich zum Ziel gesetzt, selten aufgeführte Werke für Doppelrohrblattinstrumente in einer unkonventionellen Kombination für Oboe, Fagott und Flöte zu Gehör zu bringen. Mit „Concertini“ war ein passender Name schnell gefunden. Er bezeichnet die solistisch wirkende Instrumentalgruppe im Barock.

Die Besetzung des Trios entspricht dem internationalen Zeitgeist des 18. Jahrhunderts. Antonovych (Fagott) und Shuliakovska (Oboe) stammen beide aus der urkrainischen Hauptstadt Kiew. Obwohl sie noch in Bremen studieren, können sie bereits auf eine große Orchester- und Wettbe werbserfahrung in verschiedenen europäischen Ländern verweisen. Cheng (Flöte) kommt aus dem chinesischen Shenyang. Sie hat vor kurzem mit besonderem Erfolg ihr Flötenstudium an der Hochschule für Künste in Bremen abgeschlossen. Als Orchester- und Kammermusikerin ist sie vielfältig gefragt und aktiv.

Das „Trio Concertini“ möchte den Zuhörern in Dötlingen eingängige Musik von hoher Qualität in einem reizvollen Arrangement präsentieren. „Der Klang dieses Ensembles ist voll und ausgewogen, gleichzeitig aber transparent und lässt Raum für individuelle Klasse, die die Musiker auch gern zeigen“, heißt es in der Konzertankündigung.

Unter dem Titel „Perlen des alten Europas“ führt das Konzert in die bunte Welt des Klassizismus‘. Im Programm stehen sowohl bekannte Meister als auch unbekannte Komponisten. So kommen neben Bachs „Trio sonata in A“, Vivaldis „Concerto in G minor, RV 103“ und Mozarts „Divertimento Nr. 5“ auch Cambinis „Trio Sonata, Op.45“ und Deviennes- „Trio a-moll“ zu Gehör. · ts/eb

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