„Spaaßmaker“ lassen in Neerstedt die Zwerchfelle beben

Partnersuche der urkomischen Art

Vamp Susi Redlich (Meike Deepe) versucht den Junggesellen Robert Tuppermeier (Heiner Reineberg) mit Erotik für sich zu gewinnen.

Neerstedt - Von Reiner NemecekGestikreich, spritzig, fröhlich: Mit dem flotten Dreiakter „www.pott-undeckel.de“ konnten die „Spaaßmaker“ aus Großenkneten am Freitag und gestern in der „Neerstedter Bühne“ richtig punkten. Unter der Regie von Detmar Dirks gelang es der Truppe schnell, das Publikum zu begeistern.

Die Zuschauer wurden Zeuge des dörflichen Junggesellenlebens von Robert Tuppermeier. Der trifft sich regelmäßig mit drei Kumpels, um sich mit Skat bei Bier und „Schluck“ die Freizeit zu vertreiben. Der Single wohnt noch immer im „Hotel Mama“ . Seine Mutter, ein Kontrollfreak, versucht indes vergeblich, ihren Sohn zu erziehen und ihm Ordnung beizubringen. Um gegen allzu viel Kontrolle gewappnet zu sein, wird Robert zum Erfinder. Er entwickelt und baut ein „Frühwarnsystem“ mit Lichtschranke und Klingel. Als Muttern wieder einmal beim feucht-fröhlichen Treffen auftaucht, kommt sie dem Geheimnis ihres Sohnes auf die Schliche. Sie fordert ihn zur Hilfe in ihrem Haushalt auf.

Die Skatfreunde erkennen, dass der eingefleischte Junggeselle Hilfe braucht, um endlich die Frau fürs Leben zu finden. Sie fädeln eine Kontaktsuche über die Internet-Flirtline „pottundeckel. de“ ein. Drei Damen, die unterschiedlicher nicht sein könnten, melden sich. Als erstes erscheint Susi, eine mannstolle Sexbombe, auf der Bildfläche. Sie müht sich, Robert mit Erotik auf ihre Seite zu ziehen. Kurz darauf versucht die Gesundheitsfanatikerin Paula ihr Glück. Als Dritte im Bunde erscheint Dorle. Auch sie hat so ihre Macken und liebt das Tapezieren und Renovieren über alles. Als Mutter Hanna bemerkt, was da läuft, inspiziert sie die drei Damen und schlussfolgert, dass die Mädels nichts für ihren Jungen sind. Die Mama kommt zu einer überraschenden Lösung...

Die Komödie ließ rund 150 Besuchern am Freitag kaum Gelegenheit, ihre Lachtränen zu trocknen. Ein Gag jagte den anderen. Dazu verstanden es die Protagonisten, das Publikum mit ihrer Gestik, Mimik und schauspielerischen Leistung zu erheitern.

Andre Addicks reiste mit Freunden und Ehefrau Susanne aus Großenkneten an. „Wir kommen jedes Jahr gerne hierher. Wir sind schon ein kleiner Fanclub“, verriet er. „Vor allem überzeugen die Schauspieler mit ihrem Können. Sie spielen ihre Rollen so überzeugend, als ob das Erlebte real wäre. Irgendwie hat man das Gefühl, dies alles selbst schon einmal erlebt zu haben.“

Ob der „schiefe Pott“ Robert am Ende seinen „Deckel“ findet, können Interessierte in weiteren Aufführungen am Freitag 21. Januar, 20 Uhr, und am Sonntag, 23. Januar, 15 Uhr, erleben. Ein Tipp am Rande: Taschentücher nicht vergessen, um die Lachtränen zu trocknen!

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