Zweifacher versuchter Totschlag vor Gericht

Auf einen mehr, kommt es nicht an

Der Prozessbeginn steht bald an.
+
Der Prozessbeginn steht bald an.

Oldenburg - Wegen versuchten Totschlags in zwei Fällen muss sich ab dem 9. Januar eine 50-jährige Oldenburgerin vor der Schwurgerichtskammer des Oldenburger Landgerichtes verantworten. Der Angeklagten werden zwei brutale, versuchte Tötungsdelikte zur Last gelegt, eines davon begangen am Neujahrstag 2014. Laut Anklage rammte sie damals in ihrer Wohnung einem Bekannten ein Brotmesser von hinten in den Rücken.

Anschließend soll sie das Opfer aufgefordert haben, auf die Knie zu gehen, damit sie ihm den Kopf abschneiden könne. Bevor es allerdings dazu kam, konnte der Schwerverletzte flüchten.

Diese Tat soll dann eine zweite bedingt haben. Im Juli dieses Jahres soll die 50-Jährige versucht haben, ihren damaligen Lebensgefährten wegen des Geschehens am Neujahrstag 2014 zu einer Falschaussage zu bewegen.

Der Mann wies dieses Ansinnen aber zurück, laut Staatsanwaltschaft mit fatalen Folgen. Die erboste Angeklagte soll ihrem Lebensgefährten nämlich ebenfalls ein Brotmesser von hinten in den Rücken gerammt haben. Dabei soll sie gesagt haben, dass es auf einen mehr oder weniger nicht ankäme. Bevor noch etwas Schlimmeres passierte, konnte auch dieses Opfer noch fliehen.

Der Lebensgefährte soll dann Anzeige erstattet haben, die Angeklagte wurde wenig später verhaftet. Seitdem befindet sie sich in Untersuchungshaft. Die 50-Jährige soll kein Geständnis abgelegt haben, so dass dem Landgericht ein längeres Verfahren bevorsteht. Vorerst sind sechs Verhandlungstage terminiert. Wann in dem Verfahren mit einem Urteil zu rechnen ist, steht noch nicht fest. Nur soviel: Bei einem Schuldspruch erwartet die Angeklagte eine hohe Gefängnisstrafe.

wz

Das könnte Sie auch interessieren

elona ist da. Ihre lokalen Nachrichten.

Mehr zum Thema:

Autotest: Taugt der Ford Kuga als modernes Familienauto?

Autotest: Taugt der Ford Kuga als modernes Familienauto?

Fotostrecke: Erstes Werder-Training in der Coronavirus-Krise

Fotostrecke: Erstes Werder-Training in der Coronavirus-Krise

Autos, Bier und Zigarren - Wer "Corona" alles im Namen trägt

Autos, Bier und Zigarren - Wer "Corona" alles im Namen trägt

Auto fahren in Corona-Zeiten

Auto fahren in Corona-Zeiten

Meistgelesene Artikel

„Fahrendes Zuhause“ hat Werkstatt in Ostrittrum eingerichtet

„Fahrendes Zuhause“ hat Werkstatt in Ostrittrum eingerichtet

Kreativität wird mit Solidarität belohnt

Kreativität wird mit Solidarität belohnt

Verträge in Vorbereitung: Investor treibt Industriegebietspläne voran

Verträge in Vorbereitung: Investor treibt Industriegebietspläne voran

Krippen: April-Gebühren werden erstattet

Krippen: April-Gebühren werden erstattet

Kommentare