Antisemitismus

Unbekannte schänden Mahnmal für jüdische NS-Opfer in Oldenburg

Unbekannte Täter haben in Oldenburg eine Gedenkwand für jüdische Opfer des Nationalsozialismus attackiert. Der Staatsschutz ermittelt.

Oldenburg – Hass-Attacke auf ein Mahnmal für jüdische Opfer in Oldenburg: Neben dem Gebäude des Oldenburger Kulturzentrums PFL haben Unbekannte am Dienstag die Vorder- und Rückseite mit antisemitischen Botschaften verunstaltet, teilte die Polizei mit. Dabei hätten die Täter auch weiße Farbe eingesetzt.

Blaulichter leuchten auf dem Dach eines Polizeifahrzeugs.

Oldenburgs Polizeipräsident Johann Kühme: „Der Staatsschutz arbeitet mit Hochdruck daran, die Verursacher dieser Tat zu ermitteln.“ Es gebe in unserer Gesellschaft keinen Platz für Judenhass, deswegen müsse man jegliche Form von Antisemitismus konsequent bekämpfen, so Kühme.

Unbekannte beschmieren Mahnmal für jüdische NS-Opfer in Oldenburg: 175 Namen

Auf der Gedenkwand sind 175 Namen ehemaliger jüdischer Mitbürgerinnen und Mitbürger aus Oldenburg nachzulesen sowie deren Geburtsdatum, der Geburtsort, die letzte Wohnung und das Todesdatum beziehungsweise das Datum ihrer Deportation.

Auf einem großen Stadtplan sind die letzten Wohnungen gekennzeichnet. Das Mahnmal soll nach Angaben der Stadt Oldenburg Anknüpfungspunkte bieten, die jüdisches Leben in Oldenburg über Jahrhunderte sichtbar und erfahrbar machen.

Auch in anderen Regionen Niedersachsens hatten die Einsatzkräfte gut zu tun: So stürmte das SEK eine Wohnung in Bruchhausen-Vilsen. In Wildeshausen prallt ein Rentner gegen einen Sattelzug. Und in Visselhövede liefert sich ein Mann eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

Rubriklistenbild: © Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

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