Überfall auf 20-Jährigen

Trio soll Zeugen mit dem Tod gedroht haben

Oldenburg - Drei Männer im Alter von 19, 20, und 22 Jahren stehen im Verdacht, am 9. Juli einen 20-jährigen Oldenburger aufgrund eines gemeinsamen Tatplans misshandelt und beraubt zu haben. Das teilten die Staatsanwaltschaft und die Oldenburger Polizei am Mittwoch mit. Zunächst sollen sich die Beteiligten, die alle miteinander bekannt sind, getroffen und unterhalten haben. Die Tatverdächtigen sollen dem späteren Opfer in diesem Gespräch vorgeworfen haben, dass dieses sie nach einer Raubtat im Dezember 2015 bei der Polizei angezeigt habe.

Die Beteiligten sollen sich sodann in eine Wohnung in Oldenburg begeben haben. Dort sollen die 19, 20 und 22 Jahre alten Männer das Opfer misshandelt und schwer verletzt haben. Zudem stehen sie im Verdacht unter Ausnutzung fortwährender Gewaltwirkung unter anderem die Geldbörse des Opfers an sich genommen haben, um diese für sich zu behalten. Schließlich haben sie den 20-Jährigen angeblich mit dem Tod bedroht, falls er seine Aussage gegen sie im Hinblick auf die Raubtat im Dezember 2015 vor Gericht wiederholen werde.

Nach dem Bekanntwerden der Tat erfolgten umfangreiche Ermittlungen der Polizeiinspektion Oldenburg-Stadt und der Staatsanwaltschaft Oldenburg, die in der vergangenen Woche schließlich zu der Festnahme der Tatverdächtigen führten.

Amtsgericht Oldenburg erlässt Haftbefehle

Das Amtsgericht Oldenburg hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft Oldenburg Haftbefehl gegen die drei Tatverdächtigen erlassen, weil deren Handeln insbesondere auch als Verdunkelungshandlung zu bewerten ist. Die weiteren Ermittlungen dauern an. Um das schwebende Verfahren nicht zu gefährden, können weitere Details der Ermittlungen zum jetzigen Zeitpunkt nicht veröffentlicht werden, heißt es abschließend.

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