Nach Oldenburg wird zum zweiten Mal ein Hochdruckgebiet benannt / „Haben erst einmal gestutzt“

Sonne im Namen der Stadt

So war es im Oktober 2005: „Oldenburgia I.“ zierte wochenlang die europäischen Wetterkarten.

Oldenburg - OLDENBURG (dn) · Dass Politiker sich bisweilen zu wunderlichen Versprechen hinreißen lassen, ist den meisten wohl bekannt. Wenn Dr.

Gerd Schwandner, seines Zeichens Oberbürgermeister von Oldenburg, für 2011 gutes Wetter verspricht, dann will er damit nicht auf frühzeitigen Stimmenfang für die Kommunalwahl im Herbst gehen – seine Zusicherung kam vielmehr im Überschwang der Gefühle zustande. Und sie hat auch noch Hand und Fuß. Denn im kommenden Jahr wird zum zweiten Mal ein Hochdruckgebiet nach Oldenburg be-nannt, den Bürgern aus der „Kreativen Runde Oldenburg“ sei Dank. Denn die pfiffigen Mitglieder haben untereinander gesammelt und stehen beim Institut für Meteorologie der Freien Universität (FU) Berlin nun Pate für das Hoch „Oldenburgia“, dass irgendwann zwischen August und November 2011 über Europa kommen wird. „Ich hoffe, dass wir zum Kramermarkt dann gutes Wetter haben“, meinte Hobby-Metereologe Schwandner schon einmal und beschwor den Geist von 2005. Damals hatte es schon einmal ein Hochdruckgebiet „Oldenburgia“ gegeben, das rein wettermäßig eine beeindruckende Erfolgsgeschichte hinlegte. Im Oktober vertrieb „Oldenburgia I.“ die Fronten des ehemaligen Hurrikanes „Rita“, die Deutschland starke Regenfälle gebracht hatten. Vereinzelt brachte das Hoch dann Temperaturen über 24 Grad. Später beglückte „Oldenburgia“ auch noch den Rest Europas mit Sonne, bevor es am 16. Oktober letztmalig über dem südlichen Ural gesichtet wurde. „Ein gutes Omen“, findet auch Julia Sieland von der FU in Berlin und berichtet, dass der Name im Institut für Meteorologie auch dieses Mal zunächst Verwirrung auslöst. „Eigentlich muss die Bezeichnung ein gängiger Name sein. Bei ,Oldenburgia‘ haben wir erst einmal gestutzt.“ Zugegeben: Weit verbreitet mag der Name noch nicht sein. Wenn „Oldenbugia II.“ im Herbst jedoch kräftig Sonnenschein bringt, könnte sich das vielleicht bald ändern.

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