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Gefährlich: Unbeleuchtetes Auto steht auf der A 1 bei Wildeshausen

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Von: Dierk Rohdenburg

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Die Polizei fand das Paar in einem Unfallwagen an der A 1 vor.
Die Polizei fand das Paar in einem Unfallwagen an der A 1 vor. © dpa

Wildeshausen – Das hätte schlimm enden können: Am Samstag gegen 4 Uhr meldeten Verkehrsteilnehmer einen unbeleuchteten Wagen auf dem Standstreifen der Autobahn 1 zwischen den Anschlussstellen Wildeshausen-Nord und Groß Ippener.

Als die Polizeibeamten bei dem Wagen eintrafen stellte sich heraus, dass dieser zuvor in einen Verkehrsunfall verwickelt war. Die Fahrerin, eine 20-Jährige aus dem Kreis Harburg, war auf einen vorausfahrenden Sattelzug aufgefahren. Durch die Kollision zog sie sich leichte Verletzungen zu.

Der Aufprall des Autos auf den Sattelanhänger blieb durch den Fahrer des Sattelzugs offenbar unbemerkt, so dass er seine Fahrt in Richtung Hamburg fortsetzte.

Für die Fahrerin wurde ein Rettungswagen verständigt, der sie für eine weitere Behandlung in ein Krankenhaus brachte. Vorsorglich wurde auch der 24-jährige, ebenfalls aus dem Kreis Harburg stammende Beifahrer in ein Krankenhaus gefahren.

Der Wagen war nicht mehr fahrbereit und musste durch ein Abschleppunternehmen geborgen werden. Der Schaden wurde auf 3.000 Euro geschätzt.

Zeugen, die Angaben zum Unfallhergang oder zum beteiligten Sattelzug machen können, werden gebeten, sich bei der Autobahnpolizei Ahlhorn unter 04435/93160 zu melden.

Weitere Polizeimeldung:

Dramatische Szenen am Donnerstag gegen 8.55 Uhr in einem Wohngebiet in Kreyenbrück. Dort wollte ein 36-jähriger Randalierer einen Polizisten schwer verletzten. Der trug glücklicherweise eine Schutzweste und wurde deshalb nicht lebensgefährlich getroffen.

Laut Polizeibericht hatte sich der Täter gewaltsam Zutritt zu einer Wohnung des Mehrfamilienhauses verschafft und anschließend den 54-jährigen Bewohner mit einem Messer bedroht hat. Der Bewohner konnte über den Balkon seiner Wohnung in eine Nachbarwohnung fliehen und von dort die Polizei alarmieren.

Durch die hinzugezogenen Einsatzkräfte konnte der 36-jährige Randalierer, der im selben Haus eine Wohnung bewohnt, im Keller des Wohnhauses angetroffen werden. Hierbei trat der Mann unvermittelt mit einem Messer in der Hand auf die Beamten zu. Da er der Aufforderung, das Messer fallen zu lassen, nicht nachkam, wurde durch die Beamten zunächst Pfefferspray eingesetzt. Als der Oldenburger dann unvermittelt mit dem Messer auf den Oberkörper eines Polizisten einstach, wurde der Tatverdächtige überwältigt und vorläufig festgenommen.

Randalierer beißt Polizisten in den Arm

Nur dank des Umstandes, dass der Polizist eine Schutzweste trug, wurde der Beamte durch die Messerstiche nicht lebensgefährlich verletzt.

Bei der Festnahme biss der 36-Jährige den Polizisten außerdem mehrfach kräftig in den Arm, wodurch der Polizist verletzt wurde und anschließend in einem Krankenhaus behandelt werden musste. Der Tatverdächtige wurde bei der Festnahme ebenfalls verletzt und musste zur Versorgung seiner Verletzungen in ein Krankenhaus gebracht werden.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Oldenburg und einem Arzt wurde der 36-Jährige in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht. Die Polizei ermittelt unter anderem wegen versuchten Totschlags und tätlichen Angriffs auf einen Polizeibeamten. Zu den Hintergründen der Tat können Staatsanwaltschaft und Polizei Oldenburg derzeit keine weiteren Angaben machen.

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