Nach Corona-Lockerungen ist die Innenstadt attraktiv

Oldenburg öffnet und die Stadtgärten blühen

Bei der Eröffnung: Silke Fennemann, Friedrich-August Fisbeck (1. Vorsitzender City-Management Oldenburg), Ralph Wilken (Leiter der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg) und Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am Stadtgarten am Lefferseck.
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Bei der Eröffnung: Silke Fennemann, Friedrich-August Fisbeck (1. Vorsitzender City-Management Oldenburg), Ralph Wilken (Leiter der Wirtschaftsförderung Stadt Oldenburg) und Oberbürgermeister Jürgen Krogmann am Stadtgarten am Lefferseck.

Oldenburg – In der Oldenburger Innenstadt hat die alljährliche Stadtgartensaison begonnen. Bereits zum 16. Mal erfreuen seit Sonnabend an mehreren Standorten in der Innenstadt die Stadtgärten bis zum 8. August Kunden und Passanten mit blühender Vielfalt.

„Die kleinen Naturoasen bringen in diesem Jahr eine farbenfrohe und frische Atmosphäre in Oldenburgs Innenstadt und vereinen Natur und den urbanen Raum. Das sorgt für die Belebung der Innenstadt und erhöht die Aufenthaltsqualität“, freut sich Silke Fennemann, Geschäftsführerin der Oldenburg Tourismus und Marketing (OTM), in einer Pressemitteilung von Sonnabend.

Zeichen des Aufbruchs

Die Stadtgärten sind gerade jetzt nach der Lockerung des Einzelhandels und der Gastronomie ein wichtiges Zeichen des Aufbruchs und der Innenstadtbelebung, sagt Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann: „Besonders in der warmen Jahreszeit benötigt das Publikum in der Fußgängerzone schöne Plätze für eine kleine Auszeit. Es freut mich, dass hierauf in diesem Jahr besonderen Wert gelegt wurde. Es gibt in den meisten Stadtgärten in der Fußgängerzone Sitzmöglichkeiten. An drei Standorten stehen Liegen für zwei Personen zur Verfügung und in den Gärten in der Heiligengeiststraße finden sich Corona-konforme „Plauderbänke“. All das sorgt für deutlich mehr Aufenthaltsqualität in der City.“

Ziel der Aktion ist seit jeher, die Stadt für Besucher attraktiv zu gestalten, ein Fleckchen Ruhe zu bieten und den Bummlern zugleich die Natur auf unterschiedliche Art näher zu bringen, erklärt Friederike Töbelmann vom City-Management Oldenburg (CMO).

Seit zwei Wochen gepflanzt

Um das zu ermöglichen, wurde seit zwei Wochen eifrig gebaut, gepflanzt und konstruiert. Auch die Jugendwerkstatt der Volkshochschule Oldenburg war erneut fleißig daran beteiligt und hat in diesem Jahr in Kooperation mit dem Fachdienst Stadtgrün – Planung und Neubau der Stadt Oldenburg die Gestaltung und den Aufbau umgesetzt. „Die Corona-Pandemie hat aber auch diese Arbeit beeinflusst, sodass der Aufbau in der Stadt nur durch die Anleiter selbst durchgeführt werden konnte“, erläutert Thorsten Logemann vom Fachdienst Stadtgrün – Planung und Neubau.

Unterstützt wird die Aktion vom städtischen Fachdienst Stadtgrünpflege und Friedhöfe, die beim Aufbau unterstützend zur Seite standen und die Bewässerung der Gärten bis August übernehmen.

An der Haarenstraße ist dagegen „tierisch“ was los. Die Haarenstraßen-&Julius-Mosen-Platz-Gemeinschaft beteiligen sich mit Beeten in der Haarenstraße, in denen Wolfsmilch, Leopardenblume, Hundsrose oder auch Kuhschelle aufblühen und damit auch auf einen Ausflug in einen der Tierparks in der Region rund um Oldenburg aufmerksam machen.

„Fridays for Future“ mit dabei

An der Ecke „Am Stadtmuseum“ und „Staulinie“, vor dem Künstlerbedarfsgeschäft, beteiligt sich erstmals die Bewegung „Fridays for Future Oldenburg“ mit einem Hochbeet aus Paletten in Form eines Autos. Das Sortiment konzentriert sich hier auf insektenfreundliche Stauden und Kräuter.

Finanziert wird das Projekt von der Stadt Oldenburg und vom StadtMarketing Oldenburg. Das Geld wird für die Gestaltung der Gärten sowie die Marketing- und Mitarbeiterkosten verwendet.

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