Geringer Schaden durch Feuer

Brandsätze auf Asylunterkunft: In Oldenburg ermittelt nun der Staatsschutz

Polizeiliche Ermittlungen (Symbolbild).
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Die Polizei hat nach dem Werfen zweier Brandsätze bei Oldenburg die Ermittlungen aufgenommen. (Symbolbild)

In Oldenburg wurden in der Nacht auf Samstag zwei Brandsätze auf ein Wohnheim für Flüchtlinge geworfen. Die Ermittlungen haben umgehend begonnen.

Oldenburg – Die Landesaufnahmebehörde in Oldenburg ist in der Nacht von Freitag auf Samstag durch zwei Brandsätze beschädigt worden. Die Polizei hat die Ermittlungen auf dem Gelände an der Klostermark zwischen Hunte und A29 aufgenommen. Die Hintergründe der Tat waren zunächst noch unklar, heißt es in einer Meldung der Polizei vom Samstagmittag.

In der Nacht seien auf dem Gelände der Landesaufnahmebehörde Kloster Blankenburg insgesamt zwei Brandsätze gezündet worden. Durch die Flammen wurden laut Angaben von Polizeisprecher Jens Rodiek eine mit wenigen Personen belegte Unterkunft sowie ein weiteres, leerstehendes Gebäude, „in Mitleidenschaft gezogen“. Durch ein schnelles Eingreifen der Menschen vor Ort sei ein Ausbreiten des Feuers unterbunden worden. Weiterer Gebäudeschaden sei nicht entstanden. Anrückende Kräfte der Feuerwehr waren demnach zum Löschen des Feuers nicht mehr erforderlich. Durch den Brand wurden laut Polizeiangaben keine Personen verletzt.

Ermittlungen nach Brandanschlag erfolgen „in alle Richtungen“

Die Polizei habe umgehend mit einem Großaufgebot die Fahndung nach den Tätern aufgenommen, die Maßnahmen dauerten am Samstagmittag noch an und sollten intensiv fortgesetzt werden. Wegen der besonderen Nutzung des Objektes hätten bereits in der Nacht Brandermittler und der polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen „in alle Richtungen“ aufgenommen. Weitere Angaben machte der Polizeisprecher am Samstag vorerst nicht.

Auf dem von der Landesaufnahmebehörde gemieteten Gelände am Stadtrand Oldenburgs befindet sich neben der Flüchtlingseinrichtung auch eine Dienststelle des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Neben Verwaltungsräumen für die Aufnahmebehörde besteht der Komplex aus einem Heim für bis zu 500 Personen, einem Kinderhaus, Räumlichkeiten für die Beschulung und den Erstorientierungskurs sowie aus einer Krankenstation und einem Gemeinschaftshaus, heißt es auf der Homepage der Landesaufnahmebehörde Niedersachsen.

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