Neuer Vertriebsbereich der OLB hat sich etabliert/Solide Halbjahresbilanz

Landkreis Oldenburg ist nicht mehr aufgeteilt

Olaf Mohrschladt (links) und Frank Glaubitz präsentieren ihren neuen Zuständigkeitsbereich.
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Olaf Mohrschladt (links) und Frank Glaubitz präsentieren ihren neuen Zuständigkeitsbereich.

Landkreis/Delmenhorst - Die regionale Umstrukturierung bei der Oldenburgischen Landesbank (OLB) im Mai zieht weitere Veränderungen nach sich: Auch personell hat sich das Geldinstitut an die neuen Gegebenheiten angepasst, außerdem sollen in den kommenden Jahren viel Geld in die Modernisierung des Filialnetzes investiert werden. Wenig verändert hat sich hingegen bei der Geschäftsentwicklung. Die sei auch im ersten Halbjahr 2014 solide, teilte die OLB gestern bei einem Pressegespräch mit.

Von elf auf sechs hat sich die Zahl der Vertriebsregionen verkleinert. Die Bereiche orientieren sich nun stärker an den politischen Grenzen, erläuterte Olaf Mohrschladt, Mitglied der Geschäftsleitung. Er und sein Kollege Frank Glaubitz sind seit der Umstrukturierung zuständig für die Region Weser/Landkreis Oldenburg. Denn in jedem der sechs neuen Vertriebsbereiche sind zwei Mitglieder der Geschäftsleitung vertreten.

Vor der Umstrukturierung war der Landkreis Oldenburg aufgeteilt, gehörte mit Ausnahme von Hude und Ganderkesee zum Bereich Cloppenburg. Nun ist er als Ganzes in einem Vertriebsbereich vertreten, der sich außerdem im Norden bis nach Bremerhaven und in Richtung Osten bis nach Verden erstreckt. Rund 70000 Kunden betreut die OLB in der Region Weser/Landkreis Oldenburg. Der Sitz der regionalen Geschäftsleitung ist Delmenhorst.

Mohrschladt und Glaubitz sehen in ihrem neuen Verantwortungsbereich viel Potenzial: Es sei ein „Wesensmerkmal dieser Region, dass sie sehr breit aufgestellt ist“, sagt Mohrschladt. Das zeige sich beispielsweise am Firmenkundengeschäft, bei dem nicht nur die Landwirtschaft, sondern auch Windenergie und Industrie eine große Rolle spielten. Im Privatkundengeschäft sei die Baufinanzierung ein wesentlicher Faktor, so Glaubitz, auch wegen der niedrigen Zinslage. Immobilien mit einem Volumen von 7,3 Millionen Euro seien im ersten Halbjahr an neue Eigentümer vermittelt worden.

Die Zahlen insgesamt zeigten eine solide Geschäftsentwicklung, die sich auch im ersten Halbjahr 2014 fortgesetzt hätte. Zum 30. Juni 2014 schloss die OLB mit einem Vorsteuerergebnis in Höhe von 18,2 Millionen Euro auf dem Niveau des Vorjahres (18,7 Millionen Euro) ab.

In Zukunft will die Bank verstärkt in sein Filialnetzes, das insgesamt 177 Standorte umfasst, investieren. 20 Millionen Euro sollen dafür in den kommenden drei Jahren ausgegeben werden, allein rund 100 neue Geldaus- und -einzahlautomaten werden aufgestellt.

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