Neuer Forschungsbau der Universität Oldenburg feierlich eröffnet

„NeSSy“ existiert

Eröffneten gemeinsam das „NeSSy“: Professor Georg Klump, Katharina Al-Shamery, Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler, Gabriele Heinen-Kljajic, Professor Birger Kollmeier und Professor Jochem Rieger (v.l.).
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Eröffneten gemeinsam das „NeSSy“: Professor Georg Klump, Katharina Al-Shamery, Bürgermeisterin Germaid Eilers-Dörfler, Gabriele Heinen-Kljajic, Professor Birger Kollmeier und Professor Jochem Rieger (v.l.).

Oldenburg - „NeSSy“ – beim Klang dieses Namens denken wahrscheinlich viele an ein berühmtes Ungeheuer aus einem schottischen See. An der Universität Oldenburg ist damit aber etwas ganz anderes gemeint: Das neue Gebäude für die Abteilung Medizinische Physik. Darin ist Platz für die Forschungszentren Neurosensorik sowie Sicherheitskritische Systeme – zusammengefasst ergibt das „NeSSy“. Der neue Forschungsbau ist am Dienstag von Niedersachsens Wissenschaftsministerin Gabriele Heinen-Kljajic eröffnet worden.

„Das Besondere und Wichtige an diesem Neubau ist sein integrativer Charakter. Er wird einen Dialog der verschiedenen Forschungsbereiche ermöglichen und Freiräume für spannende Ideen schaffen“, erklärte Heinen-Kljajic. Mit „NeSSy“ schärfe die Universität Oldenburg weiter ihr Profil. So sichere sie sich ihre nationale und internationale Spitzenstellung in der Forschung und mache den Standort Oldenburg noch attraktiver, sagte die Ministerin weiter.

Professor Katharina Al-Shamery, kommissarische Präsidentin der Universität Oldenburg, sagte laut einer Pressemitteilung anlässlich der Eröffnung: „Schon in den Anfängen der Universität Oldenburg haben Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen – damals noch ungewöhnlich – in Laboren gemeinsam geforscht. In „NeSSy“ wird diese Form der wissenschaftlichen Zusammenarbeit auf internationalem Niveau fortgesetzt.“ Der Neubau biete drei Forschungsschwerpunkten der Universität Oldenburg einen gemeinsamen Ort des intensiven Austauschs, so Al-Shamery. Das sind die Bereiche der Hörforschung, der Neurosensorik und den Sicherheitskritischen Systemen, die den Schutz einer Anlage garantieren oder sie unterstützen.

In dem rund 2000 Quadratmeter großen Gebäude nehmen Labore die Hälfte der Nutzfläche ein: Dazu gehören Akustik- beziehungsweise Hörlabore sowie Neurophysiologie-Labore, in denen die Funktionsweise des Nervensystems erforscht wird. Außerdem werden den Wissenschaftlern hochwertige Forschungsinstrumente zur Verfügung stehen, wie ein funktioneller Kernspin sowie ein „3D-Virtual-Reality“-Labor. Im Mittelpunkt stehen Entwicklungen der Medizintechnik und der Mensch-Maschine-Kommunikation. Die Gesamtkosten belaufen sich auf rund 15 Millionen Euro, die jeweils zur Hälfte von Bund und Land getragen werden.

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