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Maskenverweigerer beißt Bahnmitarbeiter

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Von: Dierk Rohdenburg

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Die Bisswunde musste im Krankenhaus behandelt werden.
Die Bisswunde musste im Krankenhaus behandelt werden. © Polizei

Oldenburg – Ein 50-Jähriger hat Mittwoch im Hauptbahnhof Oldenburg einen Mitarbeiter der DB-Sicherheit in den Oberschenkel gebissen. Der Mann musste in einer Klinik medizinisch versorgt werden.

Laut Polizeibericht ereignete sich der Vorfall gegen 21.20 Uhr. Da sich der 50-Jährige trotz Hausverbotes und ohne Mund-Nasen-Bedeckung im Hauptbahnhof Oldenburg aufhielt, wurde er von einer Streife der Bahnsicherheit angesprochen. Obwohl der Mann nach eigenen Aussagen keine Reiseabsichten hatte, wollte er den Bahnhof nicht verlassen und reagierte stattdessen aggressiv.

Als die Bahnmitarbeiter den Mann zum Ausgang begleiten wollten, ließ sich der 50-Jährige zu Boden fallen und biss einem Mitarbeiter der DB-Sicherheit in den Oberschenkel. Beamte der Bundespolizei legten dem renitenten Mann Handschellen an und nahmen ihn mit zur Dienststelle.

Bei dem Biss zerriss die Hose des Bahnmitarbeiters und hinterließ eine blutende Wunde im Oberschenkel des Mannes. Das Opfer musste ambulant in einem Krankenhaus medizinisch versorgt werden.

Die Bundespolizei hat wegen der Körperverletzung ein Strafverfahren gegen den 50-Jährigen eingeleitet. Darüber hinaus interessierten sich gleich mehrere Staatsanwaltschaften für den derzeitigen Aufenthaltsort des Mannes. Sie hatten den Mann in zwölf Fällen zur Aufenthaltsermittlung ausgeschrieben.

Weitere Meldung aus dem Oldenburger Land:

Bei einer versuchten Geldautomatensprengung in einer Bank ist ein Feuer ausgebrochen. Wie die die Polizei am Donnerstag mitteilte, wollten Unbekannte in der Nacht auf Donnerstag einen Geldautomaten in der Gemeinde Holdorf (Landkreis Vechta) sprengen. Der dadurch entstandene Brand im Vorraum der Bank wurde von der Feuerwehr gelöscht.

Das Feuer beschädigte einen von zwei Geldautomaten schwer und führte zu erheblichen Schäden an dem Bankgebäude. Die Polizei geht bisher nicht davon aus, dass die Verdächtigen die Geldautomaten erfolgreich öffnen konnten. Die Schadenssumme war zunächst unklar.

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