Arbeitslosenzahl sinkt weiter

Aufschwung erfasst auch Oldenburg

Oldenburg - OLDENBURG (dn) · Ein kleiner Wermutstropfen blieb für Berndt Wozniak dann doch. „Die magische Grenze von 20 000 konnten wir leider nicht knacken“, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung der Oldenburger Arbeitsagentur gestern bei der Bekanntgabe der Arbeitslosenzahlen für November. Mehr Grund zur Klage hatte Wozniak dann aber nicht: „Insgesamt ist die Entwicklung sehr erfreulich.“

In der Tat hatte Wozniak gestern kaum einen Grund, Trübsal zu blasen. Im November waren bei den Geschäftsstellen der Arbeitsagentur Oldenburg, den Arbeitsgemeinschaften (ARGEn) und den optierenden Kommunen insgesamt 20 189 Frauen und Männer arbeitslos gemeldet. Das waren 361 Personen weniger als im Oktober und 1 154 weniger als vor einem Jahr. Die auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen berechnete Arbeitslosenquote fällt damit wieder unter die Sieben-Prozent-Marke und liegt mit 6,9 Prozent um 0,2 Punkte unter dem Vormonat und 0,4 Punkte unter dem Wert des Vorjahres. „Wir erleben eine kräftige Herbstbelebung. Die Betriebe schöpfen ihre Kapazitäten immer mehr aus. In der Folge hat der Umfang der Kurzarbeit auch im November abgenommen und die Arbeitskräftenachfrage nochmals zugelegt“, freute sich Wozniak. Die Zahl der Unterbeschäftigten, zu denen neben Arbeitslosen auch Menschen gehören, die sich nicht arbeitslos gemeldet, aber auch keine Beschäftigung haben, ist ebenfalls gesunken. Die Unterbeschäftigung umfasste im November 28 110 Personen, 190 beziehungsweise 0,7 Prozent weniger als im Vormonat.

Der Agenturchef zeigte sich zuversichtlich, dass der Aufschwung, der auch in den Nachbarbezirken Einzug gehalten hat, weiter anhält. „Der übliche Anstieg der Winterarbeitslosigkeit könnte somit geringer ausfallen als in den Vorjahren“, so Agenturchef Wozniak.

Wie bereits in den vergangenen drei Monaten profitierten vor allem junge Arbeitslose unter 25 Jahren von der günstigen Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt. Im November waren mit 1 956 rund 70 junge Menschen weniger arbeitslos gemeldet als im Oktober. Im Vergleich zum Vormonat entspricht das einem Rückgang von 3,6 Prozent, gegenüber dem Vorjahresmonat sogar um 9,2 Prozent. Die Arbeitslosenquote in dieser Gruppe beträgt jetzt 6,1 Prozent. Im Vorjahr lag sie noch bei 6,8 Prozent.

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