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Jaguar geschrottet

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Von: Dierk Rohdenburg

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Der Auflieger geriet in den Gegenverkehr und kollidierte mit dem Jaguar.
Der Auflieger geriet in den Gegenverkehr und kollidierte mit dem Jaguar. © 261news

Oldenburg – Der Auflieger eines Sattelzuges hat sich am Montag gegen 19.25 Uhr auf einer Autobahnauffahrt in Oldenburg von der Zugmaschine gelöst, ist in den Gegenverkehr geraten und hat einen Jaguar geschrottet.

Wie die Polizei berichtet, wollte der 68-jährige Fahrer des Gespanns an der Anschlussstelle Oldenburg-Osternburg auf die Autobahn 28 Richtung Bremen auffahren. Nach dem Einbiegen machte sich der Auflieger aus unbekannten Gründen selbstständig.

Auf der Gegenfahrbahn stieß er mit dem Jaguar eines 61-jährigen Mannes zusammen. Dieser sowie seine Beifahrerin wurden dabei leicht verletzt. Beide Insassen wurden mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht, heißt es im Einsatzbericht weiter.

Der durch die Kollision schwer beschädigte Jaguar wurde abgeschleppt. Aufgrund ausgelaufener Betriebsstoffe musste die Fahrbahn noch durch eine Spezialfirma gereinigt werden. Der Auflieger kam quer auf den beiden Fahrstreifen der Aus- beziehungsweise der Abfahrt zum Stehen. Dieser wurde durch ein weiteres Abschleppunternehmen geborgen. Zum Abtransport beider Fahrzeuge und der Reinigung der Fahrbahn wurde die Anschlussstelle Osternburg circa drei Stunden lang voll gesperrt. Die Polizei schätzt die Höhe des entstandenen Schadens auf rund 45.000 Euro.

Weitere Meldung:

Durch einen Zufall sind Beamte der Oldenburger Polizei am Montag einem mutmaßlichen Dieb auf die Spur gekommen. Der 34-Jährige steht im Verdacht, aus der St. Peterkirche sowie aus der Lambertikirche wertvolle Altarkreuze entwendet zu haben.

Die Polizei war am Montag gegen 19 Uhr zu einem Mehrfamilienhaus im Oldenburger Stadtteil Donnerschwee gerufen worden. Hier war es zuvor zu einem Streit unter mehreren Bewohnern des Hauses gekommen. Unter anderem habe ein 34-jähriger Mann zwei seiner Nachbarn mit einem Messer bedroht. Als die Beamten am Einsatzort eintrafen, zog sich der Mann in seine Wohnung zurück.

Nach einer Umstellung des Gebäudes durch Einsatzkräfte konnte der 34-Jährige kurz darauf mit Unterstützung von Beamten der Zentralen Polizeidirektion überwältigt und in Gewahrsam genommen werden. Bei dem Zugriff wurde der Mann leicht verletzt.

In der Wohnung des Oldenburgers stießen die Beamten auf zwei Altarkreuze sowie weitere Gegenstände, die mutmaßlich aus Diebstahlstaten stammen. Die Kreuze wurden nach derzeitigem Ermittlungsstand offenbar am 18. Dezember 2021 in der St. Peter-Kirche sowie am 22. Januar 2022 in der Lambertikirche entwendet. Die Beamten stellten beide Kreuze sowie weiteres mutmaßliches Diebesgut sicher.

Der 34-Jährige Oldenburger wurde von einem Arzt sowie einem Mitarbeiter des Oldenburger Ordnungsamtes in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Die Ermittlungen wegen Diebstahls und Bedrohung werden fortgesetzt.

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