Visbeker Unternehmer plant den fünften Markt im Norden/Neuer Standort in Oldenburg

Ostmann baut ein weiteres Gartencenter

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Großzügig geplant: In dem hellen Glasbau wird es unterschiedliche Klimabereiche etwa für mediterrane Blumen und Zimmerpflanzen geben. Umgeben ist alles von einer gartenähnlichen Freiverkaufsfläche mit einer Baumschule. Grafik: Ostmann

Oldenburg - Von Marie-Chantal Tajdel. „Wir würden gerne so schnell wie möglich loslegen“, sagt Rainer Ostmann. Und auch Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann meint nach dem Blick auf die Entwürfe des Gartencenters: „Man bekommt Lust auf die Eröffnung“. Doch bis es soweit ist, muss zunächst noch der Rat die Pläne abnicken. Mit einer Eröffnung des neuen Gartencenters in Oldenburg rechnet der Visbeker also erst im Herbst 2016. „Obwohl wir gerne das Frühjahr genommen hätten“, gibt er zu.

„Diese Ansiedlung ist ein großer Erfolg für die mittelständisch geprägte Wirtschaftsstruktur der Stadt“, freut sich unterdessen Krogmann beim Pressegespräch im Alten Rathaus in Oldenburg. Mit Blumen Ostmann habe man nun einen Betrieb nach Oldenburg locken können, der sicherlich auch eine Strahlkraft bis nach Vechta aussenden könnte, so der Oberbürgermeister. Für Ostmann ist aber sicher, dass der Standort in Vechta an der Oldenburger Straße erhalten bleibt und Vechta weiterhin ein interessanter Ort für eine Expansion sei. Die Firma Ostmann hat mittlerweile fünf Gartencenter im Norden: Das größte liegt mit 23000 Quadratmetern in Ostmanns Heimatort Visbek. Weitere gibt es in Wildeshausen, Stuhr, Bad Zwischenahn und Vechta.

Trotzdem liege die Konzentration nun zunächst auf dem Bau des Gartencenters in Oldenburg, sagt er. Dort soll in Tweelbäke auf knapp 14000 Quadratmetern gebaut werden. Hinzu kommen etwa 300 bis 400 Parkplätze. „Wir haben ganz neue Ideen entwickelt, um ein großzügiges Gartencenterkonzept umzusetzen“, sagt Ostmann. So wird es in dem hellen Glasbau unterschiedliche Klimabereiche etwa für mediterrane Blumen und Zimmerpflanzen geben sowie ein Atrium für Stauden und Gartenpflanzen. Umgeben wird das Gebäude von einem gartenähnlichen Freiverkauf mit einer Baumschule. Auf etwa 250 Quadratmetern sollen Schnittblumen angeboten werden. „Ich sehe darin keine Verdrängung des Innenstadt-Einzelhandels“, sagt Oberbürgermeister Krogmann. Der Blumenstrauß für den Hochzeitstag kaufe man weiterhin beim Blumenhändler um die Ecke. Entstehen werden in Oldenburg 30 bis 40 neue Facharbeitsplätze.

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