Vechta feiert den 717. Stoppelmarkt / Stephan Weil als Festredner

Neue Attraktionen und beliebte Traditionen

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Viele neue und altbekannte Fahrgeschäfte erwarten die Besucher.

Vechta - „Wir sind mittendrin in den Vorbereitungen“, sagte gestern Jens Siemer, der bei der Stadtverwaltung Vechta für das Marktwesen zuständig ist. Die Rede ist vom 717. Stoppelmarkt, der in der kommenden Woche wieder zahlreiche Besucher anlocken soll.

Bereits am 20. Juli haben Siemer und sein Team das rund 16 Hektar große Gelände ausgemessen und abgesteckt. Eine Woche später standen schon die ersten der rund 400 Aussteller bereit, um ihre Buden und Fahrgeschäfte dort aufzubauen. Los geht das Programm aber erst am Donnerstag, 13. August, wenn um 17 Uhr der große Festumzug mit Motivwagen, Musikkapellen und zahlreiche Gruppen zu Fuß vom Stadtzentrum zum Markt startet. Gegen 18.30 Uhr wird dann der Stoppelmarkt beim Amtmannsbult – dort wurde früher das Marktgericht abgehalten – durch Helmut Gels, Bürgermeister der Stadt Vechta, eröffnet.

Am Freitag gibt es von 14 bis 16 Uhr die „Happy Hour“. Dann heißt es an allen Fahr- und Belustigungs- sowie Kinderfahrgeschäften für den Besucher: Einmal zahlen, aber zweimal fahren. Der Zirkus- und Schaustellerpfarrer Sascha Ellinghaus hält am Sonntag ab 10 Uhr im großen Niedersachsenzelt einen Gottesdienst ab – wohl auch aufgrund seiner besonderen Atmosphäre hat dieser Gottesdienst in den vergangenen Jahren mehr und mehr Zulauf gefunden, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt.

Erwartungsgemäß herrscht am Montag das größte Treiben, denn dann beginnt um 7 Uhr der traditionelle Pferde- und Viehmarkt, der neben den Händlern aus nah und fern auch sehr viele Schaulustige anzieht: Dort werden Geschäfte noch per Handschlag besiegelt, und wer gern einmal das Vechtaer Plattdeutsch hören möchte, sollte diesen Markttag nicht versäumen.

Am selben Tag gibt die Stadt Vechta im Niedersachsenzelt wieder einen Empfang für geladene Gäste. Der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil hat bereits sein Kommen zugesagt und tritt als Festredner auf.

Während des Familientages am Dienstag, dem letzten Markttag, können die Besucher zu ermäßigten Preisen das Volksfest genießen. Das große Brillant-Feuerwerk bildet um 22 Uhr den traditionellen Abschluss des Stoppelmarktes.

Bei den Fahrgeschäften setzt die Großveranstaltung auf Abwechslung: Zum einem dürfen natürlich „Wilhelms Riesenrad“, das seit 1987 die Gäste in luftige 48 Meter Höhe befördert, oder die Familienachterbahn „Wilde Maus“ nicht fehlen. Zum anderen feiern aber auch neue Attraktionen ihren Einstieg beim Stoppelmarkt. So zum Beispiel „Gladiator“, ein Looping-Flugkarussell mit einer Gesamthöhe von 62 Metern. Auch zum ersten Mal mit dabei ist das Labyrinth „Down Town“. Die Besucher erwarten in dem Glasirrgarten mehr als 100 Scheiben sowie Spiegel, Schiebebretter, Drehteller, Klapptritte und vieles mehr.

Stoppelmarkt in Vechta der Sonnabend

Stoppelmarkt in Vechta - zwei

Stoppelmarkt in Vechta

Klassisches Jahrmarktsflair verspricht die Schaubude „Revue der Illusionen“. Gezeigt werden nostalgische Volksfestillusionen, die schon in den 1950er-Jahren die Zuschauer begeisterten.

eb/fio

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