28-jähriger Mann wurde tödlich verletzt

Sudanese bei Flüchtlingsheim in Oldenburg erstochen

Oldenburg - Ein 28 Jahre alter Sudanese ist am Sonntag auf dem Gelände einer Flüchtlingsunterkunft in Oldenburg erstochen worden. Als mutmaßlichen Täter nahm die Polizei in der Nacht einen 25 Jahre alten Asylbewerber aus dem Sudan vorläufig fest.

Die Tat ereignete sich auf dem Gelände der Kommunalen Gemeinschaftsunterkunft (KGU) an der Alten Färberei. Um 19.34 Uhr wurde der Polizei über Notruf eine Schlägerei gemeldet, woraufhin Polizei und Rettungsdienste mit mehreren Fahrzeugen zum Einsatzort fuhren.

Der Tatverdächtige stammt aus der Republik Südsudan, die sich 2011 vom Sudan abspaltete. Zwischen beiden Männer soll es am Sonntagabend laut Zeugenaussagen zunächst einen verbalen Streit gegeben haben, in dessen Verlauf der 25-Jährige ein Messer gezogen und mehrfach auf sein Opfer eingestochen haben soll, wie die Polizei mitteilte. Danach sei der Täter vom Tatort geflüchtet. Die mutmaßliche Tatwaffe wurde am Tatort sichergestellt.

Umfangreiche Ermittlungen hätten die Beamten auf die Spur des jungen Mannes geführt, der in der Nacht zum Montag in einer Wohnung in Oldenburg an der Bremer Heerstraße festgenommen worden sei, hieß es. Der Mann verfügt aufenthaltsrechtlich über eine Duldung. Er soll am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt werden.

dpa/pol

Rubriklistenbild: © dpa

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