Vom Raketenbau bis hin zum Federfußball

Fünfter „Jungs!-Aktionstag“ geht in der Kreisstadt über die Bühne

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Die Jugendpfleger der Landkreis-Gemeinden haben mit den Gästen am „Jungs!-Aktionstag“ wieder einiges vor. 

Wildeshausen - Von Joachim Decker. Da kommen die Jungen aus dem Landkreis Oldenburg einmal mehr voll auf ihre Kosten: Der fünfte „Jungs!-Aktionstag“ geht am Sonnabend, 24. Februar, von 9.30 bis 18.30 Uhr in der Kreisstadt über die Bühne. Am Mittwoch haben die Jugendpfleger der Landkreis-Gemeinden im Wildeshauser Jugendzentrum „Jott-Zett“ das Programm vorgestellt, das es wahrlich in sich hat.

„Auch in diesem Jahr sind alle Jungen von zehn bis 14 Jahren zu Teilnahme aufgerufen“, betonte Jannes Logemann vom „Jott-Zett“. Allerdings sei die Teilnehmerzahl auf 120 begrenzt. Die Flyer mit den erforderlichen Anmeldebögen liegen in den weiterführenden Schulen sowie in den Jugendhäusern des Landkreises aus. „Die Anmeldungen müssen bis zum 19. Februar ausgefüllt in den Jugendeinrichtungen abgegeben werden. Die Teilnahme kostet fünf Euro, inklusive Verpflegung“, so Logemann.

Insgesamt 15 interessante Workshops warten auf die Kinder. Auf den Anmeldungen haben sie die Möglichkeit jeweils fünf als „Sehr gern“, „Gerne“ oder „Ungern“ anzukreuzen. „Wir versuchen natürlich, alle Wünsche zu erfüllen. Bis auf den Band-Workshop handelt es sich um Halbtagsangebote, sodass die Jungen von den anderen Aktionen eine am Vor- und eine am Nachmittag wahrnehmen können“, so Roni Moklaschi vom „Jott-Zett“.

Sicherlich dürfte den Jungen die Wahl schwerfallen, denn das Angebot ist breit gefächert. Es reicht vom Raketenbau über Selbstverteidigung und Bumerangbau bis hin zu Federfußball, Klettern, Fußball und Malen, um nur einige Angebote zu nennen. „Federfußball wird von international erfahrenen Spielern geleitet“, betonte Jochen Wecker, Jugendpfleger in Dötlingen, der einen solchen Tag als sehr wichtig ansieht: „Ich finde es wirklich toll, dass dafür alle männlichen Jugendpfleger aus dem Landkreis Oldenburg an einem Strang ziehen, um den Jungen einen abwechslungsreichen Tag zu bieten, an dem sie sich voll und ganz entfalten können.“ „Die Jungen haben die Möglichkeit, neue Interessen zu entwickeln oder bestehende zu vertiefen. Sie sind eben ganz unter sich“, so Logemann. Dabei solle besonders Jungen aus sozial benachteiligten Zusammenhängen die Chance eröffnet werden, Aktivitäten auszuprobieren, die für sie sonst aus verschiedenen Gründen nicht zugänglich sind.

Treffen ist um 9.30 Uhr im Jugendzentrum. Nach der Eröffnung beginnen die Workshops, die nach dem Mittagessen fortgesetzt werden. Ab 16.30 Uhr ist ein Grillen am „Jott-Zett“ angesagt, ehe die Präsentation der Workshops, zu der auch die Eltern eingeladen sind, beginnt.

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