Oldenburgische Landschaft übernimmt Führung der niedersächsischen Arbeitsgemeinschaft

Treffen unter Gleichgesinnten

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Die beiden Landschaftspräsidenten Thomas Kossendey (Dritter v.r.) und Rico Mecklenburg (Dritter v.l.) diskutierten über die Kooperation ihrer beiden Institutionen.

Oldenburg - Die Stärkung der bereits bestehenden Kooperation stand im Mittelpunkt eines Treffens der Ostfriesischen und der Oldenburgischen Landschaft. Präsident Rico Mecklenburg und Mitglieder des Kollegiums aus dem Nordwesten Niedersachsens statteten dem Partner in dieser Woche einen Besuch in Oldenburg ab. Mecklenburg betonte die Gemeinsamkeiten beider Institutionen. „Beide Landschaften bestellen denselben Acker“, stellte er fest. Sie kooperieren laut Pressemitteilung in vielfältiger Weise. Zum Beispiel bei den Weiterbildungsmaßnahmen „Musealog“ für Museumswissenschaftler und „Regialog“ für Geistes- und Kulturwissenschaftler, die sich für den Bereich des Kulturtourismus qualifizieren wollen.

Auch im Kulturnetzwerk „Land der Entdeckungen“ und zusammen mit anderen Landschaften sowie Landschaftsverbänden in der Arbeitsgemeinschaft der Landschaften und Landschaftsverbände in Niedersachsen (ALLviN) würden die beiden Einrichtungen eng zusammenarbeiten. In diesem Jahr geht die Geschäftsführung der Arbeitsgemeinschaft von der Ostfriesischen auf die Oldenburgische Landschaft über.

Thomas Kossendey, Präsident der Oldenburgischen Landschaft, erläuterte zur Begrüßung der Gäste zunächst Geschichte, Aufgaben und Projekte seiner Institution. Im Anschluss daran berichtete Jessica Leffers im Oldenburg-Zimmer im ehemaligen Landtag über das von ihr betreute Projekt „Kultur und Integration“ – eine Bestandsaufnahme kultureller Aktivitäten von, mit und für Migranten im Bereich der Metropolregion Oldenburg-Bremen. Die Projektkoordination ist bei der Oldenburgischen Landschaft angesiedelt.

„Das heutige Arbeitstreffen zeigt sehr deutlich die enge Verbundenheit zwischen Oldenburgischer und Ostfriesischer Landschaft“, resümierte Kossendey. „Wir werden den für beide Seiten fruchtbaren freundschaftlichen Austausch gerne fortsetzen.“

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