Programm umfasst Kabarett und Kunst

Oldenburg lernt Polen kennen: Hallo Nachbar

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Oberbürgermeister Jürgen Krogmann, Daniel Waschow vom Sponsor EWE, Projektleiter Bernd Hubl und Kulturamtsleiterin Christiane Cordes (v. l.) werben für die Termine. 

Oldenburg - So nah und doch unbekannt: Polen ist Deutschlands größter östlicher Nachbar, das Verhältnis ist aber vielfach immer noch durch Klischees, Vorurteile und Nichtwissen geprägt, meint die Stadt Oldenburg. Von Mittwoch, 6. September, bis Sonnabend, 2. Dezember, soll deswegen in mehr als 30 Projekten sowie Veranstaltungsreihen ein möglichst authentisches und aktuelles Bild des Nachbarlandes gezeigt und dabei das moderne und innovative Polen in den Blickpunkt gerückt werden. Nach China, Südafrika und der Türkei ist Polen das vierte Land, dem sich die Kultur- und Informationsreihe „Begegnungen“ widmet.

„Das Programm soll Brücken bauen und Verständnis wecken. Die teilweise nachdenklich stimmenden politischen Entwicklungen in Polen zeigen, wie wichtig es ist, dass wir uns noch besser kennenlernen“, sagt Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. Er lädt dazu ein, sich auf neue Begegnungen mit dem Nachbarland einzulassen. Das Spektrum reicht von klassischer Musik über Medienkunst, Mode und politische Diskussionen bis hin zu Thorner Lebkuchen. „Hier ist für jede und jeden ein interessantes Stück Polen dabei“, ist Krogmann überzeugt.

Gründe, nach Osten zu blicken, gibt es genug, teilt die Stadt Oldenburg mit. Polens Kunstszene errege weltweit seit Längerem ein hohes Aufsehen. Zudem sei das Land Deutschlands wichtigster Handelspartner in Mittelosteuropa. „Und in Oldenburg selber bilden Menschen mit polnischen Wurzeln die zweitgrößte Gruppe der Einwohner mit Migrationshintergrund“, betont Krogmann.

Die Eröffnung der „Polen Begegnungen“ steigt am Mittwoch, 6. September, ab 19.30 Uhr im Kleinen Haus des Oldenburgischen Staatstheaters. Krogmann wird mit Konsul Piotr Golema, Leiter des Generalkonsulats der Republik Polen in Hamburg, den Startschuss geben. Am Auftaktabend beteiligt sind Klarinettist Waclaw Zimpel, das Breslauer Theater „Ad Spectatores“ und Bass-Bariton Tomasz Wija. Karten für zwölf bis 29 Euro sind beim Staatstheater erhältlich.

Das weitere Programm steht ist online zu finden:  www.polen-begegnungen.de und www.staatstheater.de

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