Ermittlungen gegen Oldenburger Ex-Polizeichef eingestellt

Oldenburg - Die Staatsanwaltschaft hat ihre Ermittlungen gegen den ehemaligen Oldenburger Polizeipräsidenten eingestellt. Er stand im Verdacht, seinen Dienstwagen missbräuchlich genutzt zu haben.

„Bei der überwiegenden Zahl der Fahrten haben sich keine Anhaltspunkte dafür ergeben“, sagte Staatsanwältin Ute Siebert am Donnerstag. „Ein kleiner Teil ist übrig geblieben. Das Verschulden ist gering.“ Deshalb wurde das Verfahren nach Informationen der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ gegen eine Geldauflage eingestellt. Gegen den früheren Polizeichef in Wilhelmshaven hatte die Staatsanwaltschaft im vergangenen Jahr Anklage erhoben.

Er soll in 90 Fällen seinen Dienstwagen samt Fahrer unrechtmäßig genutzt haben. Das Landgericht Oldenburg hat noch nicht entschieden, ob es zu einem Prozess kommt. Zuvor soll die Staatsanwaltschaft rund 100 Zeugen vernehmen, die die Verteidigung zur Entlastung benannt hatte. „Damit ist jetzt begonnen worden“, sagte Siebert.
dpa

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