Neue Initiative zur Unterstützung ratsuchender Eltern

„Normal, dass ich unsicher bin?“

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Petra Bremke-Metscher (links) und Jekaterina Nesukaitiene-Pommer von der Stadtverwaltung Oldenburg machen auf Beratungsmöglichkeiten für Eltern aufmerksam. 

Oldenburg - Die Geburt eines Kindes kann Mütter und Väter in belastende Situationen bringen, mit denen sie alleine nicht fertig werden: Unsicherheit und Stress prägen oftmals ihren Alltag. Die Stadt Oldenburg bietet daher ab sofort ein gesondertes Programm für junge Eltern an. Neben Postkarten, Plakaten und Infomaterialien zum Thema sind unter anderem ein kostenloses Beratungstelefon und eine Online-Beratung für Ratsuchende geschaltet.

Rat und Hilfe in dieser fordernden Lebensphase bietet der Fachdienst Soziale Dienste mit dem Team „Frühe Hilfen/Prävention“ des Amtes für Jugend und Familie der Stadt Oldenburg an. Der Fachdienst beteiligt sich jetzt in Kooperation mit engagierten Fachleuten aus vielen unterschiedlichen Professionen sowie in Zusammenarbeit mit dem Nationalen Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) an einer Initiative zur Unterstützung ratsuchender Eltern.

Um auf das Angebot aufmerksam zu machen, seien Materialien für die Öffentlichkeitsarbeit wie Plakate, Postkarten und Infomaterialien zum Mitnehmen an rund 400 Adressen im Stadtgebiet verteilt worden, heiß es in einer Pressemitteilung der Verwaltung. Bedacht wurden unter anderem Arztpraxen, Apotheken, Beratungsstellen, Grundschulen, Kindertagesstätten, Ämter und andere öffentliche Einrichtungen.

Slogans wie „Normal, dass ich unsicher bin?“ und „Normal, dass ich manchmal so genervt bin?“ sollen ratsuchende Eltern dabei motivieren, das anonyme und kostenlose Elterntelefon der „Nummer gegen Kummer“ und die Onlineberatung für Eltern der Bundeskonferenz für Erziehungsberatung zu nutzen.

Kostenloses Elterntelefon

Der Telefonservice ist unter der kostenlosen Rufnummer 0800/1110550 erreichbar. Beide in der Elternarbeit bundesweit tätigen Anbieter beraten zu allen Themen und vermitteln gegebenenfalls in das Netzwerk der Stadt, heißt es in der Mitteilung weiter.

Das Elterntelefon ist ein bundesweites, kostenloses Gesprächs-, Beratungs- und Informationsangebot, das Anrufende in Fragen der Erziehung von Kindern anonym unterstützt.

Im Internet bieten die geschulten Ehrenamtlichen zudem individuelle Beratungen per E-Mail, im Einzelchat, in moderierten Gruppen- und Themenchats an. Bei Bedarf sollen diese die ratsuchenden Eltern motivieren, weiterführende Hilfe in Anspruch zu nehmen, heißt es in der Mitteilung weiter.

Besonders für die Zeit der frühen Kindheit stehen Angebote für alle Eltern in Oldenburg zur Verfügung. Wer Fragen zum Angebotsspektrum „Frühe Hilfen“ hat oder sich über frühe Unterstützungsmöglichkeiten informieren möchte, kann sich an Annette Steineck, Telefon 0441/2353568, oder Petra Bremke-Metscher, Telefon 0441/2353097, wenden, so die Stadtverwaltung weiter. Die Fachfrauen sind per E-Mail an annette.steineck@stadt-oldenburg.de oder petra.bremke-metscher@stadt-oldenburg.de zu erreichen. Sie vermitteln auf Wunsch in entsprechende Angebote weiter. Die Beratung ist im Internet aufrufbar.

www.bke-elternberatung.de

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