"Café Tod" ab 22. November auch in Oldenburg

Der Tod zu Gast beim Kaffeekranz

Oldenburg - Das Thema "Tod" gilt bei vielen Menschen nach wie vor als Tabuthema. Darüber sprechen soll helfen. Aus diesem Grund eröffnete der Londoner Jon Underwood das erste "Death Café"- weltweit folgten viele dieser Idee. Ab dem 22. November gibt es auch in Oldenburg ein solches Café.

Kaffee, Kuchen und über den Tod reden: Wie will ich beerdigt werden? Wie steht man zur Sterbehilfe? Darüber können Interessierte beim ersten „Death Café“ in Oldenburg diskutieren. Der Londoner Jon Underwood hatte vor ein paar Jahren die Idee, Leute einzuladen, um über die eigene Vergänglichkeit zu sinnieren. Mehrere Hundert dieser sogenannten Death Cafés gibt es mittlerweile weltweit. In Deutschland sind sie dagegen noch rar gesät. In Berlin lädt seit 2013 das „Totentanz Café“ jeden letzten Freitag im Monat zu Gesprächen über das Sterben. In der Oldenburger Exerzierhalle sind ab dem 22. November in unregelmäßigen Abständen kleine moderierte Gesprächsrunden geplant. dpa

Rubriklistenbild: © picture-alliance/ dpa

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