Ausstellung in der Universitätsbibliothek in Oldenburg eröffnet

Bürger erschaffen kreative Buch-Kunstwerke

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Preisträger, Jury und Organisatoren bei der Eröffnung der Ausstellung „Kein Buch zum Lesen – ein Buch als Kunstwerk“.

Oldenburg - Von Klaus Eilers. Normalerweise sind Bücher zum Lesen da. Mit kreativem Einsatz und handwerklichem Geschick können Bücher aber auch wahre Kunstwerke sein. Das zeigt die Ausstellung „Kein Buch zum Lesen – ein Buch als Kunstwerk“, die zurzeit in der Universitätsbibliothek in Oldenburg läuft. Mehr als 100 Kunstwerke von Bürgern im Alter zwischen fünf und 75 Jahren aus dem Oldenburger Land sind dort zu sehen. Der Präsident der Oldenburgischen Landschaft Thomas Kossendey eröffnete die Ausstellung am Montagnachmittag und prämierte die besten Kunstwerke.

Die Bandbreite ist groß: Mal ist ein Buch komplett mit Jeansstoff überzogen, mal wachsen Papier-Palmen aus einem Buch heraus, mal sind Pflastersteine so bemalt, dass sie aussehen wie Wörterbücher. Dann gibt es noch die Büchertasche, eine Mischung aus Handtasche und Buch. „Mit der können Sie ins Theater gehen“, scherzte Hans-Joachim Wätjen. Der Direktor der Universitätsbibliothek und Initiator der Ausstellung moderierte die Eröffnungs-Veranstaltung gemeinsam mit dem Verleger Florian Isensee. Hintergrund: Die Arbeitsgemeinschaft Bibliotheken in der Oldenburgischen Landschaft hatte im vergangenen Oktober einen Wettbewerb ausgeschrieben. Kinder, Jugendliche und Erwachsene sollten aus nicht mehr benötigten Büchern und beliebigen Materialien ein Kunstwerk gestalten. „Weder mit der Vielfalt und Kreativität noch mit der großen Resonanz haben wir gerechnet“, sagte Wätjen.

In der Altersgruppe von fünf bis zehn Jahren ging der erste Preis an die Schüler der vierten Klassen der Gerbertschule Visbek mit ihrer Lehrerin Isabell Sommer. Bei den elf- bis 13-Jährigen siegte Keara Hartschuh aus Friedrichsfehn. Anna Hensel aus Stuhr belegte in der Altersgruppe von 14 bis 18 Jahren den ersten Platz. In der Altersgruppe von 19 bis 75 Jahren wurden zwei Preise vergeben: An Wolfgang Schinkel aus Bad Zwischenahn und an Undine von Elsberg aus Oldenburg.

Die Ausstellung ist bis 26. Juni in der Universitätsbibliothek Oldenburg zu sehen. Sie kann montags bis freitags von 8 bis 24 Uhr, an den Wochenenden von 10 bis 19 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt ist kostenlos.

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