Erste Forschungsfahrt der „Sonne“ unter Oldenburger Leitung

Von Auckland nach Dutch Harbour in Alaska

Der wissenschaftliche Fahrtleiter Professor Meinhard Simon (links) sowie die Wissenschaftler Mathias Wolterink und Birgit Kürzel packen Geräte und Materialien für die Forschungsfahrt. - Foto: Schmidt /  Universität Oldenburg

Oldenburg - Auf der Suche nach kleinsten Lebewesen im größten Ozean der Welt: Unter der Leitung des Oldenburger Meeresforschers Professor Meinhard Simon begeben sich am 1. Mai insgesamt 40 Wissenschaftler auf eine Expedition. Mit dem Forschungsschiff „Sonne“ durchqueren sie binnen 34 Tagen den Pazifik – von Auckland (Neuseeland) nach Dutch Harbour auf den Aleuten (Alaska).

Es ist die erste Fahrt des 2014 in Dienst gestellten Forschungsschiffs unter Oldenburger Leitung. Die Wissenschaftler an Bord sind überwiegend am Institut für Chemie und Biologie des Meeres (ICBM) der Universität Oldenburg, dem Heimatinstitut des Schiffs tätig. Hinzu kommen Wissenschaftler aus Göttingen, Braunschweig sowie von den Universitäten Wien und North Carolina (USA). Gemeinsames Ziel der Meeresforscher: Sie wollen mehr erfahren über die Bakteriengemeinschaften in den verschiedenen Regionen des Pazifiks, den sogenannten biogeografischen Provinzen. Diese unterscheiden sich ebenso wie Provinzen an Land. Im Meer geht es um Unterschiede in der Wassertemperatur, im Salzgehalt und im Gehalt an gelösten Nährstoffen wie Stickstoff, Silikat, Phosphor und organischen Substanzen. Auch die Verteilung von pflanzlichen und tierischen Mikroben, dem Phytoplankton und Zooplankton, unterscheidet sich von Provinz zu Provinz.

Während ihrer 34 Tage auf See werden die Wissenschaftler an 29 Stationen Wasserproben entnehmen. Dazu benutzen sie einen sogenannten Kranzwasserschöpfer, mit dem sie Proben aus verschiedenen Tiefen gewinnen. An zahlreichen Stationen werden auch Proben aus der Tiefsee bis in 6 000 Metern Tiefe genommen.

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