Abordnung der Jugendfeuerwehren aus dem Landkreis Oldenburg auf Reisen

1000 Kilometer bis zu den Freunden in Polen

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Kreisbrandmeister Andreas Tangemann (sitzend links) verteilte mit dem Kreis-Jugendfeuerwehrwart Werner Mietzon und Betreuerin Yvonne Meyer die ersten Gastgeschenke in Form von T-Shirts.

Landkreis - 20 Mitglieder aus sechs Jugendfeuerwehren des Landkreises Oldenburg sind seit Sonnabend zu Besuch im Partnerschaftslandkreis Nowomiejski in Polen. Am Vormittag kamen sie auf dem Feriengelände „Hartek“ an und bezogen ihre Hütten.

Die Reise hatte es in sich. Über 1000 Kilometer mussten jungen Leute mit ihren Betreuern zurücklegen. Diesmal konnten die Mitglieder der Jugendfeuerwehren auch einen Freund mitnehmen, sodass 35 Jugendliche und acht Betreuer eine Woche lang die Gastfreundschaft der polnischen Freunde genießen können.

Die Reise startet am frühen Freitagabend am Kreishaus. Sogar Landrat Carsten Harings und der Erste Kreisrat Christian Wolf waren neben den Eltern gekommen, um den Teilnehmern der Ferienfreizeit eine gute Reise und eine tolle Woche mit unvergesslichen Eindrücken zu wünschen.

„Die Reise verlief ohne große Staus“, so Betreuerin Diane Febert. Hätte man nicht noch einer Umleitung folgen müssen, wäre man überpünktlich nach 14 Stunden Fahrt auf dem Feriengelände angekommen.

Zur Begrüßung stand ein Empfangskomitee bereit. Auch Edmund Bartycha, der die Ferienfreizeit leiten wird, war dabei. Zudem unterstützt Jacek Auda, Kommandant der Berufsfeuerwehr in Nowe Miasto Lubawski, mit seinen Kameraden die Ausrichtung des Ferienlagers.

Wie im vergangenen Jahr sind die Jugendlichen auf dem Feriengelände in Holzhütten untergebracht. Dies erwies sich als sehr vorteilhaft, meinte es das Wetter am ersten Tag doch nicht allzu gut mit den Teilnehmern. Es regnete und gewitterte immer wieder. Dennoch waren aller gute Dinge, weil die Jugendlichen froh sein konnten, dass die Wetterkapriolen nicht so hart zuschlugen wie beispielsweise in Deutschland, wo sogar ein Zeltlager im Landkreis Diepholz evakuiert werden musste.

„Am ersten Tag standen noch keinen wichtigen Termine an“, so Febert. „Aber die Jugendlichen haben schon die ersten Kontakte geknüpft.“

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