Stadt Oldenburg erhält Förderung vom Bund

126.000 Euro für die Integration von Zuwanderern

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Der Bundestagsabgeordnete Stephan Albani, der parlamentarische Staatssekretär Thomas Rachel, Dr. Frank Lammerding vom Amt für Teilhabe und Soziales, Sozialdezernentin Dagmar Sachse und Clarissa Dennerlein vom Team Wendehafen (von links) freuen sich über die Unterstützung. 

Oldenburg - Die Stadt Oldenburg hat eine Förderzusage zur Koordinierung der Bildungsangebote für kürzlich Zugewanderte erhalten. Staatssekretär Thomas Rachel aus dem Bundesministerium für Bildung und Forschung überreichte die Förderurkunde über 126.000 Euro an Sozialdezernentin Dagmar Sachse, teilte die Stadt mit.

„Die Integration der zu uns gekommenen Migranten durch Bildung stellt Herausforderungen an die Kommunen, an das Bildungsmanagement in Kreisen und Städten. Um die Neuzugewanderten durch Bildung zu integrieren, müssen alle Kräfte in den Kommunen gebündelt werden. Nötig ist jetzt ein koordiniertes, strategisch aufgestelltes, gemeinsames Handeln aller lokalen Bildungsakteure, dass durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung ermöglicht wird“, so Rachel.

Weitere Stelle schaffen

Das Amt für Jugend und Familie hatte einen entsprechenden Antrag im Rahmen des Förderprogramms „Kommunale Koordinierung der Bildungsangebote für Neuzugewanderte“ gestellt. „Mit der finanziellen Unterstützung des Bundesministeriums ist es nunmehr möglich, die bisherigen Bildungsangebote für Neuzugewanderte noch besser aufeinander abzustimmen. Wir gehen damit einen wichtigen Schritt in Richtung Integration der zu uns gekommenen Menschen“, betont Sachse.

Mit den Bundesmitteln kann die Stadt beim Team Wendehafen, wo bereits ähnliche Förderprogramme vereint sind, eine weitere Personalstelle einrichten. Ihr Ziel ist es, das Bildungsangebot in der Stadt Oldenburg auf die Zielgruppe der Neuzugewanderten bedarfsgerecht zuzuschneiden und letztendlich zur Integration in Gesellschaft und Arbeitsmarkt beizutragen. Das Ministerium fördert die neu geschaffene Koordinierungsstelle bis zum Jahr 2018.

Flächendeckendes Angebot für Zielgruppe

Im ersten Schritt geht es darum, den Überblick über die aktuelle Lage zu verbessern. So sollen die Daten über die Neueingewanderten und die bestehenden Bildungsangebote in der Stadt abgeglichen werden. „Danach soll mit allen Akteuren im Netzwerk Bildung ein flächendeckendes und bedarfsgerechtes Bildungsangebot für die Zielgruppe abgestimmt werden“, heißt es in der Mitteilung der Stadt weiter.

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