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Oldenburg: Alkoholisierter Autofahrer verursacht Unfall – und wird schwer verletzt

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Von: Yannick Hanke

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Zu sehen sind ein Polizeiauto sowie Absperrband der Polizei.
Einsatz für die Polizei in Oldenburg: Ein Autofahrer verursacht einen Unfall, bei dem er selbst schwer verletzt wird. (Symbolbild) © Robert Michael/dpa

Unter dem Einfluss von Alkohol verursacht ein Autofahrer in Oldenburg einen Verkehrsunfall. Dabei wird er selbst schwer verletzt. Was genau geschehen ist.

Oldenburg – Zu einem Unfall kommt es am Mittwochvormittag, 3. Februar 2022, in Oldenburg. Ein 24-jähriger Autofahrer aus Rastede befährt gegen 11:35 Uhr mit seinem VW Polo die Nordtangente L 865 in Fahrtrichtung A 29. Zwischen der Auffahrt Donnerschwee und der A29 kommen ein 72-jähriger Oldenburger und seine 73-jährige Ehefrau ins Spiel, die sich auf dem Überholstreifen vor dem 24-Jährigen befanden.

Unfall in Oldenburg: Volvo wird in Mittelschutzplanke gedrückt – VW überschlägt sich, Fahrer schwer verletzt

Um den Volvo der beiden Senioren zu überholen, wechselt der 24-Jährige nach rechts auf den Hauptfahrstreifen. Doch schert er zu früh wieder nach links auf den Überholfahrstreifen ein, wodurch es zum Zusammenstoß mit dem überholten Volvo kam. Die Folge: der Volvo wird in die Mittelschutzplanke gedrückt.

Der VW wiederum überschlägt sich und kommt schlussendlich auf dem Fahrzeugdach zum Liegen. Die Insassen des Volvos bleiben laut Polizeibericht unverletzt. Der VW-Fahrer hingegen muss schwer verletzt in ein hiesiges Krankenhaus in Oldenburg gebracht werden.

VW-Fahrer war alkoholisiert: Strafverfahren eingeleitet, Führerschein wird beschlagnahmt

Im Rahmen der Unfallaufnahme sollte die Polizei diverse leere Bierflaschen im VW Polo des 24-jährigen Mannes finden. Zudem sei ein starker Alkoholgeruch beim Fahrer festgestellt worden. Deswegen wurde eine Blutentnahme sowie die Beschlagnahme des Führerscheins angeordnet.

Zudem wurde ein Strafverfahren wegen Gefährdung des Straßenverkehrs eingeleitet. Wie die Polizei mitteilt, waren beide in den Unfall involvierten PKW nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Um die beiden Fahrzeuge zu bergen und um die Fahrbahn zu reinigen, musste die L 865 an der Anschlussstelle Donnerschwee in Fahrtrichtung A 29 voll gesperrt werden. Der Gesamtschaden beläuft sich auf circa 12.000 Euro.

Weitere Blaulicht-Meldungen: SEK-Einsatz in Bremen-Farge – Mann in Aurich schwebt nach Explosion von Feuerwerkskörper in Lebensgefahr

In Bremen musste die Polizei zum einen ein Plakat an der Universität abnehmen, das die Aufschrift „Zwei weniger – ACAB“ trug. Damit bezogen sich die noch unbekannten Täter auf die Polizistenmorde im rheinland-pfälzischen Kusel. Zum anderen kam es im Stadtteil Farge zu einem SEK-Einsatz. Ein Familienstreit musste aufgelöset werden, eine Person wurde dabei festgenommen.

In Niedersachsen wiederum schwebt ein Mann nach der Explosion von einem Feuerwerkskörper in Lebensgefahr. Der Unfall hatte sich in einer Garage in Aurich ereignet, ein weiterer Mann wurde durch die Explosion zu Boden geschleudert. Indes ist in Emden ein Seemann im Hafenbecken der ostfriesischen Stadt ertrunken. Feuerwehrtaucher konnten nur noch seinen Leichnam bergen. * kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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