Offener Brief an Brunkhorst

Harpstedt - · Klimaverträgliche, sichere und bezahlbare Wege, die eine Deckung des Strombedarfs zu 100 Prozent aus erneuerbaren Energien bis 2050 zum Ziel haben, hat der Sachverständigenrat für Umweltfragen (SRU) dem Umweltausschuss des Bundestages jüngst in einer Stellungnahme aufgezeigt – bezugnehmend auf ein Sondergutachten, das im Herbst veröffentlicht werden soll.

Damit rennt der SRU bei der Harpstedter Energie-Agentur (HEA) offene Türen ein. Der Verein strebt seit langem an, den Energiebedarf langfristig komplett aus regenerativen Ressourcen zu decken. „Vor dem Hintergrund, dass unser derzeitiger Kraftwerkspark überaltert ist und Investitionsentscheidungen, die heute getroffen werden, Auswirkungen auf die Energieversorgung der nächsten Jahrzehnte haben, müssen jetzt die richtigen Weichenstellungen getroffen werden“, fordert der HEA-Vorsitzende Cord Remke

in einem offenen Brief an die FDP-Bundestagsabgeordnete Angelika Brunkhorst, die dem Umweltausschuss angehört. „Die vom

▪ „Strompreise nur

▪ anfangs höher“

SRU vorgestellten Szenarien für eine saubere, sichere und bezahlbare Stromversorgung zeigen Chancen auf, nicht nur die eingegangenen Verpflichtungen im Bereich des Klimaschutzes zu erfüllen, sondern sie ermöglichen eine Stromversorgung, die nicht mit den Risiken der fossilen und atomaren Technologien behaftet ist und die zudem auf Dauer zu günstigeren Strompreisen führt. Höhere Strompreise werden nur in der Anfangsphase, bedingt durch den erforderlichen Umbau der Stromnetze und den Aufbau von Speicherkapazitäten, gesehen“, betont Remke. Vor dem Hintergrund besagter Stellungnahme gebe es keine Argumente mehr für die derzeitigen Überlegungen der Bundesregierung in Richtung Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke und Neubau von Kohlekraftwerken. „Dem in der Koalitionsvereinbarung festgelegtem Ziel nach einer ideologiefreien, technologieoffenen und marktorientierten Energiepolitik für einen Weg ins regenerative Zeitalter sollte auf Grundlage der Stellungnahme des SRU gefolgt werden, statt die Netze mit weiteren Kohle- und Atomstrom für erneuerbare Energien zu blockieren“, fordert Remke. Er hoffe, dass Angelika Brunkhorst und die Mehrheit der Bundestagsabgeordneten der Argumentation des Sachverständigenrates (nachzulesen unter http://www.umweltrat.de im Internet) folgen könne – und sichert in dem offenen Brief die „volle Unterstützung“ der Energie-Agentur beim „Umbau der Energieversorgung“ zu.

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