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Nur 50 Meter Sichtweite: Nebel führt zu sieben Unfällen auf der A 29

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Von: Bjarne Kommnick

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Bei Sichtweite um die 50 Meter ist es am Montagmorgen auf der A 29 zu sieben Verkehrsunfällen gekommen. Die Strecke wurde deshalb für mehrere Stunden gesperrt.

Oldenburg – Auf der Autobahn 29 ist es laut Polizei Oldenburg am Montagmorgen in der Zeit von 7:45 Uhr bis 8:44 Uhr zwischen den Autobahnauffahrten Zetel und Varel-Bockhorn zu mindestens sieben Verkehrsunfällen gekommen. Deshalb war die Strecke in Fahrtrichtung Osnabrück mehrere Stunden gesperrt. In dieser Zeit herrschte laut Polizei dichter Nebel und eine Außentemperatur von minus -1 °C. Bei dem Unfall hätten sich sechs Personen leicht verletzt.

BundesautobahnA29
Gesamtlänge94,5 km
StraßenbeginnWilhelmshaven
StraßenendeEmstek

Dichter Nebel auf der A29: Sieben Unfälle bei 50 Meter Sichtweite

Der Auslöser dafür sei der Unfall eines 22-jährigen Mannes aus Sande gewesen. Nach einem Überholvorgang habe er laut Polizei beim Einscheren die Kontrolle über seinen Nissan verloren und sei anschließend zunächst mit dem Außenschutz und im weiteren Verlauf mit der Mittelschutzplanke kollidiert. Dort sei das Fahrzeug zum Stehen gekommen. Der 22-Jährige habe sich dabei leichte Verletzungen zugezogen. In Bremen kam es am Sonntag zu Streitereien im Straßenverkehr mit einer handfesten Schlägerei.

Sieben Unfälle auf der A29.
Auf der A29 bei Oldenburg kam am es am Montagmorgen bei äußerst geringer Sichtweite zu sieben Unfällen. © IMAGO/Bernd Günther

Aufgrund dieses Unfalles bildete sich ein Stau. Dort sei es dann zu einem zweiten Unfall gekommen. Eine 50-jährige Frau, ebenfalls aus Sande, und ein 59-jähriger Transporter-Fahrer aus dem Wangerland seien hintereinander hergefahren. Beide hätten nicht rechtzeitig zum Stehen kommen können, als sie das Stauende bemerkt hatten. Auch ein 24-jähriger Renault-Fahrer aus Jever habe nicht mehr bremsen können und versuchte noch auf die Rettungsgasse auszuweichen, um einen Zusammenstoß zu verhindern, so die Polizei.

Sieben Unfälle auf der A 29 im Landkreis Oldenburg: Fahrer weichen in die Rettungsgasse aus – und kollidieren

Ein 29-jähriger Mann aus Schortens tat es dem 24-Jährigen gleich und sei ebenfalls in die Rettungsgasse ausgewichen. Deshalb kam es zu einer Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Der Renault sei deshalb ins Schleudern geraten und wiederum gegen die Fahrzeuge der 50-Jährigen und des 59-jährigen Transporter-Fahrers.

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Auch die anschließenden Unfälle seien laut Polizei Oldenburg ähnlich verlaufen. Sowohl ein Ford-Transporter als auch ein BMW-Fahrer seien in die Rettungsgasse ausgewichen. Ein 43-jähriger Ford-Fahrer habe das Stauende ebenfalls zu spät erkannt und touchierte den Transporter und den BMW. Eine 20-jährige Frau sei zudem noch auf den Ford aufgefahren.

37.000 Euro Sachschaden nach Unfällen auf der A29

Zwar sei es extrem nebelig gewesen, jedoch betont die Polizei, dass die Unfallursache insbesondere eine nicht angepasste Geschwindigkeit gewesen sei. Es sei ein Sachschaden in Höhe von 37.000 entstanden. Die Verletzten wurden in umliegende Krankenhäuser gebracht. Die restlichen Unfälle seien leichte Auffahrunfälle mit geringem Schaden gewesen. Lesen Sie auch: Im niedersächsischen Edewecht kam es am Montag zu einem Garagen-Vollbrand. Im Ammerland kam es am Samstag zu einem tödlichen Verkehrsunfall bei Wiefelstede.* kreiszeitung.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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