SPD fordert Endausbau der Straßen in der StEM

Nur noch neun Bauplätze übrig

In der StEM wird fleißig gebaut.

Wildeshausen - WILDESHAUSEN (dr) · Lange Zeit sah es nicht so aus, als würden die Grundstücke in der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme (StEM) „Beim grauen Immenthun“ schnell abverkauft werden. Doch mittlerweile stehen nur noch neun Baugrundstücke zur Verfügung. Davon stehen weitere zwei Grundstücke bereits zur Beurkundung an. Es müssen also schon bald neue Flächen erschlossen werden.

Aber nicht nur das: Bauausschussvorsitzender Hartmut Frerichs (SPD) hält es für längst überfällig, dass auf Teilbereichen der Bleicherstraße, der Krämerstraße und der Schusterstraße der Endausbau erfolgt. „Manche Anwohner leben dort schon seit Jahren. Sie haben dafür gezahlt, dass die Straße ordentlich ist“, sagt er mit Verweis darauf, dass bei Regen tiefe Pfützen und schlammige Passagen entstehen. Da die meisten Grundstücke bebaut seien oder der Bau anstünde, könne man dort doch schon die endgültige Fahrbahndecke und die Nebenanlagen fertig stellen, so Frerichs.

Grundsätzlich wird der Endausbau der Wohngebietsstraßen in Wildeshausen durchgeführt, wenn mindestens 70 Prozent der Grundstücke bebaut sind. Das ist in einigen Bereichen der Städtebaulichen Entwicklungsmaßnahme schon länger der Fall. Die Verwaltung plant nun, eine Teilerschließung der Weberstraße und der Schmiedenstraße sowie eine Bepflanzung der Grünanlage unterhalb der Hochspannungsleitung zwischen der Krämerstraße und der Schusterstraße im Jahr 2011 vorzunehmen. Für das Jahr 2012 wird ein Endausbau der Krämerstraße und der Schusterstraße angestrebt. Der Endausbau der Bleicherstraße soll erst im Jahr 2013 erfolgen. Durch diese Maßnahmenreihenfolge könne zu einem sichergestellt werden, das die Stadt auch weiterhin Kaufinteressenten Baugrundstücke anbieten kann, so die Verwaltung. Zum anderen könnten die im Bau befindlichen oder für das kommende Jahr vorgesehenen Hochbaumaßnahmen ohne Beeinträchtigung der Endausbaumaßnahmen durchgeführt werden. Für eine neue Erschließung von Wohnbaugrundstücken, wie sie dringend erforderlich ist, muss noch Geld in den Haushalt eingestellt werden. Das gleiche gilt für die Erschließung von Gewerbeflächen in der Nähe der geplanten Entlastungsstraße und der Visbeker Straße.

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