Anne Hollmann eröffnet am 29. November ihr Kultur- und Kunsthaus / Kursprogramm ist in Planung

„Noch in den Kinderschuhen“

Ostrittrum - (ts) · „Die Hülle ist da, jetzt muss sich nur noch Leben entwickeln“, sagt Anne Hollmann. Am Sonntag, 29. November, eröffnet sie mit einer Ausstellung und Musik ihr umgebautes Kultur- und Kunsthaus in Ostrittrum, in dem sich künftig nicht nur die Teilnehmer von Malkursen tummeln sollen. Geplant sind verschiedene Angebote – von Ausstellungen über Yoga bis hin zur Schreibwerkstatt.

„Momentan steckt das Kultur- und Kunsthaus in den Kinderschuhen“, sagt Hollmann. Damit meint sie nicht die handwerklichen Arbeiten, die noch bis zur Eröffnung erledigt sein müssen. Ebenfalls muss sie noch ein Kursprogramm auf die Beine stellen. „Durch den ganzen Trubel auf der Baustelle ist mir ein wenig die Zeit weggelaufen“, gesteht Hollmann, die deshalb in der Weihnachtszeit auch zu den Öffnungszeiten eine Liste auslegen möchte, in die Besucher Wünsche für Kursangebote eintragen können.

Parallel ist die Ostrittrumerin derzeit dabei, sich nach möglichen Dozenten umzusehen – und das nicht nur innerhalb der Gemeinde. Kontakte knüpft sie auch bei Weiterbildungen an der Fachhochschule Bremen sowie bei „EduKult 3“, einer Fortbildung im Bereich Projekt- und Veranstaltungsmanagement an der Universität Oldenburg. „Da habe ich bereits sehr interessante Menschen kennen gelernt, die ich gerne nach Ostrittrum holen würde“, sagt sie. Ab Januar bietet Hollmann zunächst ihre eigenen Kurse an. Momentan gibt es einen Vormittags- und drei Abendkurse in der Woche.

Mit dem Umbau begonnen hat Anne Hollmann vor etwa zweieinhalb Monaten. Wände wurden abgerissen, an anderen Stellen gezogen, neue Fenster eingesetzt und auch der Eingangsbereich verlagert. Auf den unteren 150 Quadratmetern befinden sich nun neben den Sanitäranlagen und einer Küche auch ein neues Treppenhaus und ein 80 Quadratmeter großes Atelier. „Alles hell, schlicht und ohne Schnickschnack“, sagt Hollmann.

Auf der oberen Etage ist ein 100 Quadratmeter großer Raum entstanden, den Hollmann ebenfalls für Kurse und zudem als Galerie nutzen möchte. Auch andere Künstler sollen hier ihre Werke präsentieren können. In der ersten Ausstellung, die am 29. November, im Rahmen der Eröffnungsfeier ab 12.30 Uhr geplant ist, sind aber Hollmanns eigene Arbeiten zu sehen. Unter dem Titel „ Wege A, B, C...“ zeigt sie Bilder und Plastiken. Als musikalische Bereicherung konnte Hollmann eine Gruppe Bremer Studenten gewinnen, die Musik aus dem 16. Jahrhundert spielen werden. Neben der Delmenhorsterin Bärbel Schönbohm, mit der Hollmann ein kunstgeschichtliches Angebot plant, ist an diesem Tag auch Pastor Hartmut Lübben zu Gast, der die Veranstaltung eröffnet. Bereits zwei Tage zuvor, am 27. November, weiht die Ostrittrumerin ihr Kultur- und Kunsthaus im Kreis geladener Gäste ein. Grußworte wird dann Bürgermeister Heino Pauka sprechen.

Da der Termin unaufhaltsam näher rückt, muss sich Hollmann ein wenig sputen. Die Lampen müssen noch angebracht, die Küche zu Ende aufgebaut und die beiden Öfen installiert werden. Streichen und Boden verlegen steht noch im ersten Stock an, und auch die Außenanlage ist noch nicht komplett fertig. Auch, wenn viel zu tun ist, die Vorfreude wächst. „Ich will endlich loslegen“, sagt Hollmann, die den Umbau als eine Investition in ihren Arbeitsplatz sieht.

Geöffnet ist das Kultur- und Kunsthaus vor Weihnachten sonnabends und sonntags von 13 bis 18 Uhr.

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